10 Dinge, die ich beim Italienaustausch gelernt habe!

1. Pünktlichkeit?! Noch nie gehört!

Egal wie unpünktlich man ist, die Italiener übertrumpfen einen immer. Mehrmals durften wir erfahren, was es heißt, wirklich spät dran zu sein: So oft, wie in dieser Woche, habe ich den Zug noch nie so knapp erwischt! Und die Italiener? „Jaja, ich komme gleich.“

2. „Du musst dich anschnallen!“ „Hä was?“

Gleich nach der Ankunft am Donnerstagnachmittag durften womöglich die meisten der deutschen Austauschteilnehmer erste Unterschiede zwischen den zwei Ländern bemerken. Auf dem Weg nach Hause mit dem Auto mussten wir feststellen, dass sie sich auf dem Rücksitz im Auto nicht anschnallen.

3. Typisch Touri: Man kann nie zu viel kaufen

Ob in München, in Salzburg, oder im Schloss Neuschwanstein, ganz egal - die Einkaufstaschen waren prall gefüllt.

Aber: „Das ist für den Nachbar, das für die Eltern, das für die Cousine, das für den Freund meiner Eltern, das für die Schwägerin fünften Grades…“ Egal von wo, aber Mitbringsel mussten sein!

4. „Bei euch ist ja in der Schule gar keiner geschminkt?!“

Tatsächlich ist das öffentliche Auftreten ziemlich unterschiedlich: Hätten wir in der Schule knallroten Lippenstift drauf, würde einen jeder schräg anschauen. In Italien ist das, was bei uns abendlicher Ausgehstyle ist, für die Schule gerade gut genug.

5. Offenheit: Einige Dinge kamen ziemlich unerwartet

Beim Abendessen: „Ja, also, den aus deiner Klasse mag ich nicht, der ist auch komisch. Ach und ja mein Exfreund hat das gemacht. Und letztens! Und letztens, da ist mir Folgendes passiert...!“

Zwar kam einiges sehr plötzlich (auch vor den Gasteltern), doch ihre Offenheit gegenüber uns hat die letzten Hürden im Sturm genommen!

6. Deine Familie ist jetzt meine Familie

Kaum angekommen und schon richtig eingelebt. Alle haben sich sofort super verstanden und niemand hätte gedacht, dass das das erste Aufeinandertreffen zwischen unseren Eltern und Geschwistern mit unseren Partnern gewesen ist.

7. „Was willst du essen?“ „Breze!“

Ob man morgens, mittags oder abends gefragt hat, was es zu essen geben soll, kam immer die gleiche Antwort: Breze. Tapfer haben sie sich auch an andere typisch-bayerische Gerichte wie Weißwurst, Leberkas, Sauerkraut oder an Schweinsbraten rangetraut. Und das meiste haben sie geliebt! Aber die Favoriten waren Breze und Senf!!!

8. Posing hier, Posing da…

Vor einer Sehenswürdigkeit oder einem Baum - egal. Fotos wurden immer und überall gemacht. Wer glaubt, das würden nur Mädchen machen, liegt falsch. Die Jungs waren mindestens genauso schlimm! (Mit einem Bus voller Italiener könnte man eine ganze Staffel von GNTM füllen!)

9. Gemeinschaft: Du bist nie alleine

Sie halten zusammen wie Pech und Schwefel, wie ein altes Ehepaar. Alle helfen sich untereinander, muntern sich gegenseitig auf, lachen miteinander, weinen zusammen. Und das auch mit uns! Selten fühlt man sich bei „Fremden“ so geborgen!

10. Leidenschaft und Freundschaft - Die Kraft des Lebens

Egal was unsere Italiener machen, sie sind mit vollem Herz dabei. Ob sie sich streiten, diskutieren oder freuen. Sie sind nie passiv, sondern immer bei der Sache. Unsere Italiener schauen nicht weg, sondern sind immer herzlich, offen und hilfsbereit. Auch beim Thema Freundschaft: In diesem Punkt können wir für ziemlich alle Teilnehmer des Austauschs sprechen: Wir haben in unseren Partnern, auch in denen der anderen, Freunde fürs Leben gefunden!
Alexandra Daxenbichler, Eva Armbrüster und Valentina Brinkmann (9e)

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