Die erste Sitzung des Schulparlaments im Schuljahr 2007/2008 am 15. November begann satzungsgemäß mit der Neuwahl des Präsidenten und des Präsidiums. Herr Hackhofer (r.) wurde als Präsident wiedergewählt  und erklärte sich dankenswerterweise  zur Fortführung seines Amtes bereit. Das neue Präsidium mit je einem Vertreter der  Lehrer-, Schüler- und Elternschaft bilden (v.l.) Herr Meltl, Sandra Köbinger und Frau Exler.

Das Protokoll der 1. Sitzung 2007/2008 (15.11.2007)

Das Protokoll der 2. Sitzung 2007/2008 (19.02.2008)

Das Protokoll der 3. Sitzung 2007/2008 (10.04.2008)

Das Protokoll der 4. Sitzung 2007/2008 (17.06.2008)

 

Für das Schulparlament 2006/2008 endete im Sommer 2008 die Legislaturperiode, die erste volle Amtszeit eines Parlaments am Gymnasium Bad Aibling. Stellungnahmen der Parlamentsmitglieder zur abgelaufenen Amtszeit zeigen, dass die Institution "Schulparlament" als sehr befruchtendes und hilfreiches Element im Kontext der Schule gesehen wird, dass man sich aber die parlamentarische Arbeit effektiver und intensiver wünscht - eine Aufgabe für das neue Parlament.

Das Schulparlament macht das Leistungszentrum Schule menschlicher. Näher können Schüler, Lehrer und Erziehungsberechtigte nicht mehr zusammenrücken. (Herr Thomas Hackhofer)

Die Mitarbeit am Schulparlament hat mir gezeigt, dass an dieser Schule die Interessen aller am Schulleben beteiligten ernst genommen werden. Allerdings in den letzten beiden Jahren tagte das Parlament insgesamt nur sieben Mal. Meiner Meinung nach kann das Parlament aber nur dann wirklich konzeptionell arbeiten und lebendig am Schulleben teilnehmen, wenn pro Schuljahr zumindest fünf Sitzungen stattfinden . (Frau Monika Exler)

Es gibt nichts Gutes - außer man tut es. Das gilt auch für unser Schulparlament. Also bitte auch im nächsten Schuljahr mehr Demokratie wagen und unser Parlament mit viel Leben erfüllen. (Frau Dr. Marianne Weber-Keller)

In regelmäßigen Treffen des Schulparlaments bringen die gewählten Stellvertreter von Lehrern, Eltern und Schülern ihre Vorstellungen von Schule ein und durch Erarbeiten und Festlegen gemeinsamer Ziele wird versucht, unsere Schule immer ein bisschen besser zu machen. (Frau Elke Kreuzwieser)

Das Schulparlament ist eine sehr sinnvolle Einrichtung, da es im Sinne einer demokratischen Schule sein muss, dass alle am Schulleben beteiligten Gruppen im offenen Diskurs richtungsweisende Entscheidungen treffen.
Leider tut dies das Schulparlament nur in seltenen Fällen, da ihm einerseits die Kompetenz und die legale Basis fehlen und die Sitzungen in zu großen Abständen stattfinden. Aktuelle Fragen sind oft nicht mehr aktuell. Deshalb sollte sich das Schulparlament auf langfristig Planbares im Sinne der Weiterentwicklung der Schule konzentrieren (z. B. in Arbeitsgruppen Konzepte entwickeln) und sich weniger in Detaildiskussionen verstricken, bei denen der Nutzen nicht im Verhältnis zur aufgewendeten Zeit steht. (Herr Wolfgang Fehle)

Das Schulparlament ist zunächst eine Plattform des unmittelbaren Austausches von Lehrern, Eltern und Schülern und damit eine sehr sinnvolle Ergänzung zum Schulforum. Ein Meinugsbild, das sich auf der Basis von über dreißig Personen ergibt, kann mit Fug und Recht als repräsentativ gelten, vor allem wenn man es im vergleich zum Schulforum sieht, das weniger als ein Drittel an Mitgliedern umfasst. Dass das Schulparlament nach nur einer Legislaturperiode noch nicht seinen endgültigen Platz im schulischen Entscheidungsfindungsprozess gefunden hat, ist durchaus normal. Wichtig ist aber, dass das Schulparlament mit zahlreichen impulsgebenden Beschlüssen seinen Nutzen und seine Bedeutung bewiesen hat. (Herr Werner Fiebig)