Die Gründungsgeschichte des Gymnasiums

Jahr 1970
Von 972 Schülern des Finsterwalder-Gymnasiums stammen 696 von auswärts.

Jahre 1970-74
Planung eines Gymnasiums in Bad Aibling — Gesamtkosten ca. 17,4 Millionen DM

Schuljahr 1974/75
Das Gymnasium Bad Aibling nimmt den Unterrichtsbetrieb auf.
Schulleiter: OStD Hans Schröcker
11 hauptamtliche Lehrer
324 Gymnasiasten (5.-8.Klasse) und 496 Wirtschaftsschüler

Entwicklungsphasen des Gymnasiums

Schuljahr 1979/1980
Die Wirtschaftsschüler erhalten eine eigenes Gebäude.

Schuljahr 1984/1985
Erstmals besuchen mehr als 1000 Schüler das Gymnasium Bad Aibling.

Schuljahr 1987/1988
OStD Kurt Lausmann wird neuer Schulleiter.

Schuljahr 1991/1992
Ein Erweiterungsbau kostet 6 Millionen DM und bringt 12 neue Räume.

Schuljahr 2002/2003
Mit 1707 Schülern stellt Bad Aibling das größte Gymnasium in Bayern dar.

Schuljahr 2003/2004
Die Eröffnung des Gymnasiums Bruckmühl bringt eine Entlastung der Schülerzahl von ca. 400. Erstmals wird eine Hausaufgabenbetreuung angeboten.

Schuljahr 2006/2007
OStD Werner Fiebig wird neuer Schulleiter.
Das neue Mensagebäude wird mit einem Mehrzweckraum im Untergeschoss und zusätzlichen Klassen- und Gruppenräumen im Obergeschoss eingeweiht.

Schuljahr 2007/2008
In einem neuen Schulzweig können drei moderne Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Italienisch) erlernt werden.

Schuljahr 2009/2010
Die Offene Ganztagesschule wird eingeführt.

Schuljahr 2011/2012
OStD Michael Beer wird neuer Schulleiter.

Schuljahr 2012/2013
Das Gymnasium Bad Aibling wird Seminarschule und bildet künftig Referendare in den Fächern Deutsch, Englisch, Geschichte und Sport männlich aus.

Schuljahr 2013/2014
Mit der Klasse 5gt wird erstmals ein Zweig der gebundenen Ganztagesschule eröffnet. Das Gymnasium Bad Aibling wird Schule gegen Rassismus, Schule mit Courage.

Schuljahr 2015/16
Als koordinierende Schule beteiligt sich das Gymnasium Bad Aibling zusammen mit 6 europäischen Partnerschulen an dem von der EU geförderten ERASMUS+-Projekt "Colours of Europe".

Schuljahr 2016/17
Wegen seiner Zielsetzung einer nachhaltigen Verbesserung des Unterrichts im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich wird das Gymnasium Bad Aibling als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet.

DAS GYMNASIUM BAD AIBLING

Das Gymnasium Bad Aibling wurde 1974 gegründet. Sachaufwandsträger ist der Landkreis Rosenheim. Zusammen mit der Alpenland Wirtschaftschule und der Wilhelm-Leibl-Realschule bildet das Gymnasium das Schulzentrum Bad Aibling, das von über 2500 Schülerinnen und Schülern besucht wird.

Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums werden von ca. 100 Lehrkräften unterrichtet. Die Schule führt einen naturwissenschaftlich-technologischen Zweig (Sprachenfolge: Englisch, Latein/Französisch) und einen sprachlichen Zweig (Sprachenfolgen: Englisch, Latein, Französisch/Italienisch sowie Englisch, Französisch, Italienisch). Die Möglichkeit im Sprachlichen Gymnasium drei moderne Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Italienisch) erlernen zu können ist eine Besonderheit des Gymnasiums Bad Aibling.

In den Schuljahren 2006 bis 2009 lief ein Schulversuch „Laptopklasse”, mit der Vorgabe, eine Klasse verstärkt auf der Basis von Computer gestütztem Unterricht mittels (von den Eltern gekaufter) Laptops zu unterrichten. Der Versuch wurde verschiedentlich evaluiert und konzeptionell modifiziert. Bei der Erstellung der technischen Voraussetzungen leistete der Sachaufwandsträger, der Landkreis Rosenheim, große Unterstützung. Im Laufe dieses Schulversuches wurden am Gymnasium Bad Aibling zahlreiche Formen Computer gestützten Unterrichts erprobt.
Der Unterricht wird in allen Jahrgangsstufen durch umfassende sozialintegrative Aktivitäten unterstützt und erweitert: Schullandheimaufenthalte, Schulskikurse, Austauschprogramme mit Partnerschulen in Frankreich, Italien und Japan sowie Besuche in Sprachschulen in Großbritannien und Italien. Klassenübergreifend arbeiten die Streitschlichter und verschiedene Integrations- und Präventionsprogramme. Wahlfächer und Arbeitskreise ergänzen das Unterrichtsangebot in allen Jahrgangsstufen.

Tutoren erleichtern den Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen den Einstieg in die neue Schule und begleiten sie durch das erste Schuljahr. Um den Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium möglichst sanft und fließend zu gestalten, hilft eine Grundschullehrkraft als „Lotse”. Eine Sozialpädagogin steht als Ansprechpartnerin für Schülerinnen und Schüler in festen Sprechzeiten bereit.

Die viel beachteten Leistungen im künstlerisch-literarischen Bereich (Theater-, Opern- und Musicalaufführungen, Schulkonzerte, Literaturtage, Naturwissenschaftliche Projekttage, Themen gebundene Aktionstage im „Finale”) wurden u. a. mit dem Kulturpreis 2008 der Stadt Bad Aibling belohnt. Als Stützpunktschule für Basketball und Mountain-Biking arbeitet das Gymnasium eng mit den Sportvereinen der Region zusammen.

Gemeinsam mit dem Förderverein des Elternbeirates wurde ein pädagogisches Konzept realisiert, das Mittagsverpflegung in der Mensa, Hausaufgabenbetreuung sowie die Möglichkeit zu sportlichen oder künstlerischen Aktivitäten oder allgemeinem Lerntraining vorsieht und damit den Eltern eine offene Ganztagesschule anbietet. Daneben existiert in der Unterstufe eine gebundene Ganztagsschule.

In der schuleigenen Mensa werden täglich zwei Menüs (eines davon vegetarisch) sowie verschiedene kleine Gerichte angeboten.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Schülern hat am Gymnasium Bad Aibling eine lange Tradition. Aus dieser Zusammenarbeit erwuchsen die Schulverfassung und schließlich das Schulparlament, in dem je 11 Vertreter der Eltern, Lehrer und Schüler sitzen sowie der Schulleiter und sein ständiger Stellvertreter.

Seit dem Schuljahr 2012/13 ist am Gymnasium Bad Aibling ein Studienseminar eingerichtet, in dem junge Kolleginnen und Kollegen ihr Referendariat in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Geschichte und Sport männlich absolvieren können.

Im Schuljahr 2013/14 wird mit der Klasse 5gt erstmals ein Zweig der gebundenen Ganztagesschule eröffnet.

Im Sommer 2017 wird die durch das Schulzentrum führende Straße nach dem großen Zeitzeugen in Max-Mannheimer-Straße umbenannt. Das Gymnasium erhält die Hausnummer 2.