Orchester

Im Schulorchester musizieren ca. 20-25 Schüler und Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen 5-12 miteinander. Streicher (Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass) sind immer willkommen, Bläser (Querflöte, Oboe, Klarinette, Trompete, Horn, Fagott, Posaune) nach Absprache mit Frau Luber.
Voraussetzung für den Eintritt ins Orchester sind ca. 3 Jahre Instrumentalunterricht (bei Bläsern in Einzelfällen auch weniger).
Unser Repertoire umfasst Musik vom Barock bis zu moderner Filmmusik.

Bigband

Leitung: Ingrid Seidelmann
Swing, Jazz Rock, Blues, Latin und langsame Balladen gehören zum Repertoire der Big Band des Gymnasiums Bad Aibling.
Die Big Band setzt sich aus rund 30 motivierten Musikern der Jahrgangsstufen 5-12 zusammen.
Probenzeit: Montag 13.45 Uhr - 15.00 Uhr in Raum 318
Wir freuen uns immer über neue, engagierte Bläser aller Jahrgangsstufen.
Voraussetzungen sind: gute Kenntnisse am Instrument und Spaß am Musizieren mit anderen. Wenn ihr also Saxophon, Klarinette, Trompete oder Posaune (!!!!), wahlweise auch Horn, Tenorhorn, Bariton oder Tuba spielt, und Lust habt, mit uns zu musizieren, dann meldet Euch doch einfach bei mir (Frau Seidelmann). Solltet ihr Kontrabass, Klavier, Schlagzeug oder Gitarre spielen, dann könnt ihr Euch auch bei mir melden. Allerdings ist da nicht immer ein Platz frei.
Sicherlich gehören die intensiven Probentage im Februar in Agatharied, sowie das alljährliche Frühjahrskonzert zu den absoluten "Highlights" des Jahres. Wir umrahmen auch immer den Infoabend für die Eltern der zukünftigen 5. Klassen in der Aula. Schön ist es in diesem Zusammenhang, dass wir damit auch einen Einblick in unser Schulleben geben.

Unter-, Mittel- und Oberstufenchor

Wir sind rund 160 Schülerinnen und Schüler (Klasse 5 bis 12), die sich mit viel Spaß und Begeisterung, Engagement und Leistungsbereitschaft zum gemeinsamen Chorsingen treffen. Neben den obligatorischen Auftritten im Jahr (Adventskonzert, Kurhauskonzert, Abiturfeier), gestalten wir mit dem Chor und einer Band auch die Gottesdienste der Schule. Höhepunkt des Jahres sind sicher die gemeinsamen Musiktage in Agatharied.
Wir freuen uns, wenn auch Du vorbeischaust!

Unterstufenchor (Kl. 5/6): Di, 13.05-13.45 Uhr in R 318
Mittelstufe (7-10): Mo, 13.05-13.45 Uhr in R 321
Oberstufe/Vokalensemble (11/12): Mo, 13.35-15.10 Uhr und blockweise; R 321/322
Leitung: Susanne Tutert

 

Wenn du Spaß am Singen hast, in die 5. oder 6. Klasse bei uns auf die Schule gehst, dann schau bei uns vorbei. Wir sind dieses Jahr rund 60 Schülerinnen und Schüler und proben für das Adventskonzert, das Frühjahrskonzert, das Schulfest und die Gottesdienste. Im letzten Schuljahr hat der Unterstufenchor den „gestiefelten Kater" aufgeführt.

Schulband

In typischer Pop/Rockbesetzung spielen wir eine große Bandbreite an Stilistiken, wobei zwischen Popballaden und Hardrock alles möglich ist.

Voraussetzungen:

Du solltest Melodien und Rhythmen gut erfassen können, weil nicht ausschließlich mit Noten gearbeitet wird, sondern auch über das Gehör. Gitarristen und Bassisten sollten Akkordsymbole  lesen können. Besonderer Wert darauf gelegt, im Groove zu bleiben und dabei auch auf die anderen zu hören. Für verschiedene Stilisiken sollen die Bandmitglieder offen sein. Melde Dich gerne, wenn Du Fragen hast!

Probe: Montag 13:45 Uhr bis 15:10 Uhr (2020/2021 coronabedingt verkürzte Probezeiten)

Besetzung:

Pop/Rockgesang mit einer Band ist eine eigene Art zu singen. Wenn Du Gespür dafür hast, melde Dich!

Wenn Du an E-Gitarre/Western-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug, Keyboard/Klavier oder Percussion am liebsten Pop/Rocksongs spielst, melde Dich auch gerne!

Leitung: Volker Koch

Licht- und Tontechnik

Die Licht- und Tontechnikgruppe kommt bei größeren Aulaveranstaltungen (Konzerte, Theater,...) zum Einsatz. Für die Veranstaltungen sind umfassende Vorbereitungen nötig. Wir freuen uns über neue Mitglieder. Voraussetzungen sind neben Technikbegeisterung auch Zuverlässigkeit und die Fähigkeit im Team zu arbeiten.
Der Leiter der Technikgruppe ist Volker Koch.

Flötenensemble

Seit dem Adventskonzert 2018 gibt es ein Querflötenensemble am Gymnasium Bad Aibling! Derzeit spielen sechs Querflötistinnen zusammen mit viel Begeisterung und Engagement eine bunte Mischung aus klassischen und modernen Werken, die für Flöten arrangiert wurden. Und wir sind immer auf der Suche nach Verstärkung. Wer also Lust hat mitzuspielen, ist herzlich eingeladen. Die Probentermine werden nach Bedarf vereinbart. Ihr solltet seit mindestens zwei Jahren Flöte spielen und gute Kenntnisse am Instrument mitbringen. Bitte meldet euch bei Frau Riedl.
Im Rahmen der Schulkonzerte bietet sich eine tolle Gelegenheit für alle jungen Flötistinnen und Flötisten, zu zeigen, was sie können!

Violoncello-Ensemble

2013 hatten wir beim Adventskonzert unseren ersten Auftritt als neu gegründetes Celloensemble. Vom leicht fortgeschrittenem Anfänger bis zu unseren „Profis“ aus der Oberstufe und Lehrern spielen wir ein gemischtes Programm jeweils projektbezogen zu den Schulkonzerten. Spielst Du seit mindestens zwei Jahren Cello und hast Lust einmal in einer außergewöhnlichen Besetzung zu spielen, dann melde Dich bei Frau Luber!

Violin- und Violoncello-Unterricht

Als eines von wenigen nichtmusischen Gymnasien, kann Bad Aibling Violin- und Cello-Unterricht anbieten. Bei Bedarf kann auch ein Leihinstrument gestellt werden.Der Unterricht findet nach Absprache bei Frau Mitterer (Violine) oder Frau Luber (Violoncello) statt.

Adventskonzert 2022 

Endlich war es wieder soweit: die Fachschaft Musik konnte nach zweijähriger Pause das inzwischen heiß begehrte Adventskonzert in der Kirche St. Georg veranstalten: mit rund 150 Beteiligten und ca. 450 Besuchern.  

Es musizierten und sangen mit viel Konzentration und großer Begeisterung: 

die Schulband (V. Koch), das Bläserensemble (I. Seidelmann), das Violoncello-Ensemble und Orchester (D. Luber), die Soatnmusi, der Unterstufenchor und der Große Chor (S. Tutert), sowie zahlreiche Solisten. Organisation: S. Tutert, Licht: V. Koch. 

Der Spendenbetrag von 1000 Euro wurde dem OVB übergeben!

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Straßenmusik P-Seminar

Weihnachtliches Singen und Musizieren in der Fußgängerzone Rosenheim mit dem P-Seminar Straßenmusik! Es war schön und kalt, aber auch sehr spannend, den ersten Auftritt vor echtem Publikum zu haben! Wir freuen uns auf unsere Reise nach Südtirol im Sommer!

Opernbesuch 6e

Die Kleinen schon auf großer Fahrt: in die Staatsoper München zur „Entführung aus dem Serail“ von W.A. Mozart.. Die Klasse 6e hatte im Rahmen des Projekts „Oper in der Schuhschachtel“ für 30 SchülerInnen Karten ergattert: Frau Baur, Frau Horn und Frau Tutert begleiteten sie am 24.11.2022 mit dem Zug in die „echte“ Vorstellung nach München!

Hier geht's zum Film des Opernprojekts der Klasse!

Solistenkonzert 2022

Zahlreiche Solisten musizierten wieder beim stimmungsvollen und konzentrierten Konzert im Musikfoyer am 9.11.2022: die Q11 und Q12-Additumskandidaten (Elias Legath, Posaune; Sophia Düsel, Gitarre; Adam Littger, Trompete; Johannes Tutert, Bariton; Theresia Weigl, Gitarre; Paula Bergerhoff, Querflöte), Lars Tschiedel mit einer eigenen Komposition ( 2. Satz seiner Sonate für Viola und Klavier), sowie weitere junge begabte Musikerinnen (Johanna Meixner, Querflöte, Judith Brenker, Violine, beide 6e) und Sara Petz (Violoncello, 8d). Organisation: Fachschaft Musik.

Die Zuschauer spendeten begeistert Applaus, die Musiker erhielten eine Rose und strahlten froh über ihren gelungenen Auftritt!

Das Light&Sound am Gymnasium Bad Aibling

Seit vielen Jahren gibt es das Light&Sound-Team nun an unserer Schule. Nachdem wir aufgrund der Corona-Situation vor allem zur theoretischen Aneignung von Kenntnissen über z.B. Soundprogramme ausgewichen waren, konnten wir in diesem Jahr wieder Live-Veranstaltungen begleiten. Neben schulischen Gruppen (Konzerte, Theater) werden dabei im Rahmen der Literaturtage auch professionelle Künstler (z.B. in diesem Jahr Max Uthoff, der aus der ZDF-Sendung „Die Anstalt“) von uns mit der nötigen Licht- und Technik versorgt. Dabei kümmert sich das Light&Sound-Team um die korrekte Einrichtung und Steuerung der Beleuchtungsanlage, die PA-Verkabelung, Mikrofonierung, sowie um die Einstellungen am Mischpult. 

Foto: 

Hier die aktuellen Mitglieder des Technik (Vordergrund) zusammen mit  zwei Licht- und Tontechnikern (Andi Schiffmann und Clemens Müller), die über Jahre hinweg hervorragende Arbeit für das Team geleistet haben, und nun Ausbildungen ergriffen haben, die auch eng mit Veranstaltungstechnik in Verbindung stehen. 

V. Koch 

(Leitung Light&Sound) 

Agatharied 2022

Endlich  - wir waren wieder auf Probentage in Agatharied vom 6.-8. Juli 2022! 

Big Band, Orchester und Oberstufenchor – es war große klasse! 

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Abiturfeier 2022

Auch dieses Jahr wurde die Abiturfeier am 24.6.2022 im Kurhaus Bad Aibling wieder mit feierlichen, nachdenklichen, frischen und frechen Klängen von der Fachschaft Musik umrahmt.

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"Die Schatzinsel" - ein Theaterabend

Nach einem Schuljahr spannender Probenarbeit war es am Dienstag, dem 5.Juli 2022, endlich soweit — die Theater-AG des Gymnasiums Bad Aibling unter der Leitung von Katja Becker und Barbara Schlögel präsentierte im Zuge des ZAMMA-Festivals ihre Version der „Schatzinsel“ nach dem Klassiker von R.L. Stevenson. Als Kooperationspartner fungierte die Staatliche Berufsschule, die unter der Federführung von Herrn Staber Teile des Bühnenbildes baute. Welch ein mitreißender Abend! Die zahlreichen Zuschauer ließen sich von den Schauspielern sowie dem Chor und den Musikern unter der Leitung von Susanne Tutert auf eine abenteuerliche Reise entführen und spendeten begeisterten Applaus nicht nur am Ende, sondern auch zwischen den Szenen.
Dass der Abend gelungen war, zeigte auch die Spendenbereitschaft: 1000 Euro können so an die Aiblinger Tafel übergeben werden.Der Unterstufenchor umrahmte mit fetzigen Seemanns- und Piratenlieder die Aufführung der Theatergruppe.
Herzlichen Dank an alle Unterstützer!

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ZAMMA-Festival 2022

Beim ZAMMA-Festival 2022 führte die Schulband am 6.7.2022 und 8.7.2022 in Kooperation mit der Raphael-Schule Bad Aibling, sowie der Stiftung St. Zeno-Kinderhaus Camino, und der Offenen Behindertenarbeit Rosenheim das „Gauklermärchen“ als inklusives Musiktheater auf. 

 

Die Schulband entwickelte dabei Leitmotive für einzelne Charaktere und studierte begleitende Songs ein. Immer wieder unterstützen dabei kurze musikalische Einwürfe/Klangeffekte die DarstellerInnen und die gesamte Dramatik des Stücks. Dem Timing kam dabei entscheidende Bedeutung zu, was durchaus Übung und Umdenken erfordert. Wir konnten in dieser Kooperation also nicht nur Verbindungen zu anderen TeilnehmerInnen dieses inklusiven Projekts herstellen, sondern auch wertvolle neue Erfahrungen als MusikerInnen sammeln. 

 

 

V. Koch 

(Leitung Schulband) 

Oberstufenchor des GBA singt für die Ukraine-Hilfe beim Evensong in der Evangelischen Kirche

Aus Solidarität mit den Menschen in der Ukraine luden Frau Pfarrerin Strunz und Herr Pfarrer Merz in die Evang. Kirche Bad Aibling zum Evensong ein und eröffneten mit nachdenklichen Worten diesen bewegenden Abend: rund 30 Schüler:innen der Oberstufe des Gymnasiums Bad Aibling konnten nach fast zweijähriger Pause wieder auftreten und sangen mit ihren jungen kraftvollen und strahlenden Stimmen Friedenslieder und weitere religiöse Songs. Begleitet wurde der Chor von einer Combo mit Elisabeth Lederer, Elisabeth Herzog, Violinen, Paula Bergerhoff, Querflöte, Dietgard Luber, Violoncello, Hannes Kuba, Cajon, Maxi Tutert und Andreas Hellfritsch (KMD), Klavier. 
So erklangen u.a. ein Anthem von Henri Purcell für Frauen solo, das Lied HYMN von BJH , das eindrucksvolle afrikanische VATER UNSER (Babajetu) mit choreografischen Elementen, sowie instrumental ein ukrainisches Frühlingslied, das sich  mit einer russischen Melodie verband… Herr Pfarrer Merz und Frau Pfarrerin Strunz betteten die Lieder in motivierende religiöse Gedanken ein. Als Zugabe wurde das Lied „Imagine“ von John Lennon für vierstimmigen Chor gesungen, das in seiner Eindringlichkeit bei manch einem Besucher Gänsehaut erzeugte,
Die stattliche Spendensumme von rund 1000 Euro übergab der stolze Schulleiter Herr Beer dem Kreis Migration BAD AIBLING für die Ukraine-Hilfe. 

P-Seminar Musikvideo

Klappe die erste - und Action! Die Schülerinnen und Schüler der Q11 aus dem P-Seminar „Musikvideo“ konnten langer Vorbereitungszeit ihre Videoprojekte anpacken. Einen ganzen Tag lang verfilmten die motivierten Jugendlichen ihre Ideen: Sie handeln von Zukunftsängsten und persönlichen Weltansichten bis zu einer abstrakten Geschichte der Menschheit. Unterstrichen werden ihre Geschichten durch Ausschnitte aus dem Violinkonzert Tschaikowskys. Am Drehtag erhielten sie professionelle Hilfe von Felix und Severin vom Bayrischen Rundfunk.
Über das ganze Jahr haben die SchülerInnen mit deren Hilfe viel Neues über Film, stilistische Mittel und Ideenfindung gelernt. Über kleinere Projekte, unter anderem einem Kochvideo, lernten sie den Umgang mit der Kamera. Nach den Ferien dürfen die Teilnehmer des Seminars noch ihre übers Jahr erworbenen Kenntnisse zum Schnitt umsetzen.
Am 23.06. und 24.06. war dann die Uraufführung der Videos mit anschließendem Konzertbesuch.
Die Videos sind auch auf der Homepage des BR unter folgendem Link abrufbar:
https://www.br-so.de/education/schueler-lehrer-und-studierende/videoprojekt-tschaikowsky/


Serenadenkonzert Mai 2022

Am 10. Mai 2022 fand um 19.00 Uhr im kleinen Saal im Kurhaus in Bad Aibling ein erstes großes Konzert mit dem Orchester, dem Unter-und Oberstufenchor sowie dem Bläserensemble des Gymnasiums Bad Aibling statt. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt, da ca. 260 Zuschauerinnen und Zuschauern der Einladung zur Serenade nachgekommen waren.
Die Begrüßung erfolgte durch Direktor Beer, der allen in Anspielung auf das Wort „Serenade“ einen „heiteren“ Abend wünschte. Das Konzert eröffneten die Bläser mit der Europa- Hymne. Unter der Leitung von Frau Seidelmann-Gahabka spielten die Bläser immer wieder Stücke zwischen den Darbietungen. Anschließend sang der Unterstufenchor unter der Leitung von Frau Tutert, die auch für den Oberstufenchor verantwortlich ist, im ersten Teil drei Lieder: Ein afrikanisches Willkommenslied „Jetzt sind wir da“ und das fetzige „Jetzt ist Sommer“ mit einstudierten Choreografien. Zwischen den einzelnen Liedern sprachen Schülerinnen und Schüler zur aktuellen Situation in Europa. Zweisprachig, auf Deutsch und auf Englisch, äußerten sie Gedanken zum Krieg in der Ukraine und zum Frieden. Das letzte Lied des Unterstufenchors war „Heal the world“ von Michael Jackson. Die Mitglieder hielten blaue Luftballons und als am Ende eine Schülerin einen gelben Luftballon in die Höhe warf, wurden auch alle blauen in die Luft geworfen. Das ergab ein tolles Bild – gemeint waren die Farben der ukrainischen Flagge. Darauf folgte der 2. Teil, das Violoncello- Ensemble mit zwei jungen neuen Schülerinnen, die erst seit letztem Herbst Cello lernen und bei dem ersten Stück mitspielten. Die Gruppe endete mit „Veronika, der Lenz ist da“. Im dritten Teil spielte das Orchester ein Vivaldi- Konzert mit zwei Violoncellosolistinnen, Sara Petz aus der 7b und Miriam Spinner aus der 9d. Darauf folgte das Mozart-Andante für Querflöte, das von Paula Bergerhoff aus der Q11 gespielt wurde. Solistin Elisabeth Eder aus der Q 12 begeisterte bei einem Stück aus dem „Schwanensee“. Das Orchester schloss mit dem mitreißenden Lied „Wellerman“. Geleitet wurden sowohl das Orchester als auch das Violoncello-Ensemble von Frau Luber. Nach dem Orchester folgte im vierten Teil der Oberstufenchor. Als erstes Stück sangen alle Damen das anspruchsvolle barocke Lied „Sound the trumpet“ von Henry Purcell. Mit dem Lied „Hymn“ beeindruckte der ganze Chor das Publikum, da auch hier alle Sänger auswendig sangen.  Anschließend sang der gesamte Oberstufenchor „May it be“ aus dem Film „Herr der Ringe“.  Ganz besonders war der Auftritt von drei Geflüchteten aus der Ukraine, die zusammen mit den Streichern ein ukrainisches Frühlingslied sangen. Als Abschluss des Konzerts sang der Oberstufenchor „Imagine“ von John Lennon, bei dem das Publikum Gänsehaut bekam. Die Zuschauer bedankten sich mit tosendem Applaus und forderten eine Zugabe. Zuletzt verabschiedete sich Herr Beer und forderte die Zuschauer zu Spenden für die Musikfachschaft auf, damit es auch weiterhin Konzerte im Kurhaus geben werde. Die Fachschaft Musik bedankt sich in diesem Rahmen ausdrücklich beim Förderverein des Gymnasiums, der das Konzert finanziell großzügig unterstützte.
Bericht von Julia Fliegauf aus der 6e


Prüflinge musizieren

Die Musik-Additumsschülerinnen und -schüler der Q11 und Q12 präsentierten im Foyer des Musiktraktes ihre Prüfungsstücke: Theresia Weigl, Gitarre, Rebecca Spinner, Klavier, Paula Bergerhoff, Querflöte, Q 11; Marinus Hohmann, Klavier, Elias Büth, Violine, Elisabeth Lederer, Violine, Q12; des weiteren gaben zwei junge begabte Solistinnen ihr Können zum Besten: Leona Heinz, Klavier, 7a und Sara Petz, Violoncello, 7b.


P-Seminar „Straßenmusik“ in Südtirol

Diesen Herbst begab sich das P-Seminar „Straßenmusik“ des Gymnasiums Bad Aibling in Begleitung von Seminarleiterin Frau Tutert und Sportlehrerin Frau Pertl auf Studienfahrt mit dem Rad nach Südtirol.

Trotz coronabedingter widriger Umstände wagten wir es: Auf den Spuren der Minnesänger Walter von der Vogelweide und Oswald von Wolkenstein radelten wir vom Brenner aus in die Südtiroler Städte Brixen und Bozen. Für die Organisation der Reise waren wir selbst verantwortlich (Buchung der Unterkünfte und Züge, Musikgenehmigung in den Städten, Buchung von Führungen, Fahrradsicherheit und - support, Corona-Tests vor Ort etc.). Um uns gegenseitig über die Südtiroler Kultur zu informieren, hielt jeder von uns an bestimmten Orten der Reise ein Referat (die Rolle Südtirols in Italien, Brennerbasistunnel, Burg Wolkenstein und Runkelstein, Brixner Dom etc.) Neben dem Näherbringen der Kultur stand natürlich auch die Musik im Vordergrund. Seit September 2020 hatten wir für die Reise geprobt und Lieder (leider vorwiegend virtuell) einstudiert. In Brixen erhielten wir dann das Privileg, diese zu präsentieren. Also stellten wir uns mit Gitarren, Geige, Querflöte, Cajon und natürlich unseren Stimmen auf die Brixner Straßen. Trotz anfänglicher Nervosität gewannen wir zusehends an Zutrauen und Mut, den Leuten gefiel es anscheinend sehr gut (das konnten wir anhand unserer Einnahmen im Geigenkasten ersehen) und wir hatten einen riesigen Spaß. Obwohl wir coronabedingt etwas eingeschränkt waren und eine Handvoll Fahrradpannen erleiden mussten, hatten wir einen tollen Zusammenhalt in der Gruppe und eine großartige Zeit miteinander. Wir sind sehr dankbar, dass die Reise stattfinden konnte! Lucy Wagner, Q 12

Musikalische Umrahmung der Abiturfeier und des Abigottesdienstes

Auch in diesen schwierigen Zeiten gestaltete die Fachschaft Musik die Abiturfeier in der Aula des Gymnasiums. Angeführt von den Technikern (Leitung: Herr Koch), glich die Verleihung mit Bühne, Licht, Ton und Beamer-Präsentationen einem würdigen Staatsakt, das einen stimmungsvollen Abschluss der Schulzeit repräsentierte.
Es musizierten: Bläser (Fanfare zu Beginn, Leitung: Ingrid Seidelmann), das Orchester (Palladio von Jenkins, Leitung: Dietgard Luaber), das Instrumentalensemble (selbstarrangierte Stücke: Autobahn/La Brass Banda) und Bohemian Rhapsody, Leitung: Ingrid Seidelmann), sowie Jakob Zweckstetter (umgedichtete Fassung mit Bildern über Felder hinter Oabling). Der Oberstufenchor (Leitung: S. Tutert) trat rein virtuell auf (May it be - Studiofassung mit Einzelstimmen-Aufnahme und Kitchen-Percussion).
Am Abend zuvor gestaltete das Vokalensemble Q12 den Abiturgottesdienst an einem legendären Ort: auf dem Parkdeck S3 der Therme Bad Aibling. Viele Eltern und Lehrer besuchten diesen denkwürdigen und stimmungsvollen Gottesdienst, der von Schülern, der Pastorin Frau Strunz, Diakon Bernd Schmitz und Pfarrer Neumayer zelebriert wurde.


Karneval der Tiere am Gymnasium Bad Aibling

Sitzkissenkonzerte für die 5. Klassen

Das Orchester des Gymnasiums Bad Aibling und Solisten aus der Q11 gaben speziell für jede der fünften Klassen jeweils ein Konzert im Musikfoyer und spielten für sie den „Karneval der Tiere“.
Lange mussten die Instrumente des Orchesters am Gymnasium Bad Aibling schweigen. Für viele Schüler und Lehrer gefühlt eine Ewigkeit. Doch damit war nun Schluss. Am Schuljahresende klang endlich wieder Musik durch die Gänge der Schule: Einen ganzen Vormittag lang spielten die jungen Musiker und Musikerinnen für die fünften Klassen Auszüge aus dem „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns, einem der beliebtesten und bekanntesten Musikstücke für Kinder. Spannend und kurzweilig moderierten Marinus Hohmann und August Lasinger (beide Q11) die einzelnen Sätze: Da hörte man förmlich die Löwen majestätisch einmarschieren, die Hühner gackern, den Elefanten behäbig tanzen, den Kuckuck rufen und den prachtvollen Schwan über den Teich gleiten. Die Musiklehrerinnen Susanne Tutert und Dietgard Luber und die musizierenden Schüler, die teils solistisch auftraten, waren mit großer Begeisterung dabei. Das junge Publikum – am Boden auf Kissen sitzend - lauschte gebannt der Aufführung und schenkte den Solisten und dem Orchester großen Applaus.


Das Vokalensemble Q11 einmal anders

Percussion-Performance mit den „alternativen“ Instrumenten – der Pandemie geschuldet durfte bis Juni 2021 in der Gruppe nicht gesungen werden!!!



Adventskonzert 2019

Glanzvoller Höhepunkt des ausklingenden Jahres am Gymnasium Bad Aibling war wieder das stimmungsvolle Adventskonzert mit rund 200 Teilnehmern in der übervollen Kirche St. Georg am 10.12.2019.
Mit dabei waren das Bläserensemble, das Flötenensemble, die Schulband, das Orchester, das Violoncello-Ensemble, der Unter-, Mittel- und Oberstufenchor und zahlreiche Solisten. Orchester und Oberstufenchor präsentierten Stücke aus der ersten Kantate des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach: „Jauchzet, frohlocket“. Bilder vom Konzert sind auf unserer Fotogalerie zu sehen.

Probentage Agatharied 2020

Auch dieses Jahr ging es wieder zu den Probentagen nach Agatharied: Der Mittelstufenchor (Ltg. S. Tutert) vom 29.1.-31.1.20 sowie Big Band (Ltg. I. Seidelmann), Orchester (Ltg. D. Luber) und Oberstufenchor (Ltg. S.Tutert) vom 5.2.-7.2.20. Die Schulband (Ltg. V. Koch) probte zeitgleich im Haus.
Diese Tage sind für alle ein großes Gemeinschafts- und Musikerlebnis: Mit großer Ruhe und hoher Konzentration, aber auch viel Spaß und Freude erleben wir ein Miteinander, das seinesgleichen sucht! Leider konnte das Programm des legendären Frühjahrskonzerts Ende März und der Kurhauskonzerte im Mai aufgrund der Corona-Krise nicht mehr zur Aufführung gebracht werden… aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Mehr Bilder gibt`s in der Fotogalerie.

Max-Mannheimer-Abend am 10.03.2020

Konzentriert betraten sie „ihre Bühne“ und bewiesen glaubwürdig, dass sie sich mit Antisemitismus und Fremdenhass ernsthaft auseinandersetzen. Zuvor hatte Direktor Michael Beer vor einer großen Zuschauerzahl auf die Bedeutung der Max-Mannheimer-Kulturtage hingewiesen. Seine Schule trage seit vielen Jahren mit den Arbeitskreisen „Schule ohne Rassismus“ und „Streitschlichter“ dazu bei, Toleranz und Respekt zu bekunden. Deswegen initiierte und organisierte auch dessen Leiterin Birgit Mölter zusammen mit der ehemaligen Lehrerin des Gymnasiums Anneliese Wittkowski (Max-Mannheimer-Kulturtage Aibling) das Konzept für diesen eindrucksvollen Abend.

Wir alle müssen Erinnerungsarbeit leisten“

Ein geladener Antisemitismusbeauftragter aus München ergänzte: „Wir alle müssen Erinnerungsarbeit leisten“ und erklärte: „Dieser Abend soll die Herzen berühren“.
Schlicht, mit den Worten einer Heranwachsenden, ist das Tagebuch verfasst, das Michael Stacheder in Auszügen vortrug. Im Alter von 13 Jahren wurde Helga Pollak zusammen mit ihrem Vater nach Theresienstadt deportiert und erlebte dort und in anderen KZs die Qualen eines menschenunwürdigen Daseins.Dazu kommt die Enge des „Zimmers 28“ und neben Ungeziefer in den Räumen auch die Reibereien der Mädchen untereinander. Und die immer wieder an sich selbst gestellte Frage: „....dieser staatlich organisierte Massenmord – das werde ich nie verstehen. Wir sind doch Menschen wie alle anderen“.

Klezmermusik und jiddische Lieder

Instrumentale Klezmermusik und gesungene jiddische Lieder – zum Teil aus dem Werk „Brundibar“ – intensivierten das Leseerlebnis. Die jiddische Musik zum Klingen brachten Marinus Weidinger am Akkordeon, Elisabeth Herzog und Elisabeth Lederer Violine, Johannes Tutert am Bass, Sophia Düsel Gitarre, Dietgard Luber Violoncello und Julian Berndl Cajon. Die Gesangsbeiträge stammten vom Mittel- und Oberstufenchor sowie Michi Promberger (7d) und Rosalie Merk (10c).
Besondere Akzente setzte die Choreografie. Alle Schüler – in schwarz gekleidet – schritten durch den begrenzten Raum, oft die Hände in Bewegung, über der Brust gekreuzt, rhythmisch klatschend oder – davonfliegenden Vögeln gleich – in die Luft gehoben. Alle Darsteller erhielten anhaltenden Beifall, ebenso die Fachschaftsleiterin Musik, Susanne Tutert.
Ein Beitrag des Arbeitskreises „Schule ohne Rassismus“ beendete das umfangreiche Programm: Schüler verlasen Nachrichten der Übergriffe und Ermordungen von Menschen mit Migrationshintergrund durch die NSU oder durch Einzeltäter – die Stimmen der Vortragenden nüchtern und sachlich und gerade dadurch so schockierend (Theatergruppe Mittelstufe: Ltg. Barbara Schlögel).

Die Messlatte liegt mittlerweile hoch“

Auf Bitte von Direktor Beer beschloss Bürgermeister Felix Schwaller den Abend. Er wies noch einmal darauf hin, dass die Max-Mannheimer-Kulturtage von zehn Gruppierungen gemeinsam organisiert werden. An diesem Abend sei der Historische Verein mit beteiligt. Sein besonderer Dank galt Michael Stacheder, den er als Glücksfall für die Stadt Bad Aibling betrachtete. Er schloss mit den Worten: „Die Messlatte liegt mittlerweile sehr hoch, und wir sind jetzt bereits gespannt auf das nächste Jahr“.
Von Ute Bößwetter

Fulminante Konzerte des Gymnasiums Bad Aibling im Kurhaus

Es war schon großes Kino, was das Gymnasium Bad Aibling mit seinen Kurhauskonzerten in Bad Aibling (Link zur Bildergalerie) bot. Rund 160 Schüler, unterstützt von fünf Lehrkräften der Schule, boten im vollbesetzten Kurhaussaal beste musikalische Unterhaltung in ganz unterschiedlichen Ausprägungen.

Die Konzerte standen unter der Leitung von Dietgard Luber und Susanne Tutert, die im vergangenen Jahr mit der erfolgreichen Inszenierung des Musicals „Anatevka“ am Gymnasium bereits für Furore gesorgt hatten.

Schulorchester eine aussterbende Spezies“

Eröffnet wurden die beiden Abende von den Solistinnen Rebekka von Beerfelde und Elisa Aschenbrenner aus der Klasse Q12 mit dem „Konzert für 2 Violinen in a-Moll“ von Antonio Vivaldi. Es folgte das große Schulorchester mit der „Sinfonie Nr. 7, 2. Satz: Allegretto“ von Ludwig van Beethoven und dem „Walzer Nr. 2 aus der Suite für Jazzorchester“ von Dimitri Schostakowitsch. Da, wie Dietgard Luber es formulierte, „das Schulorchester eine aussterbende Spezies ist“, wurden auch ehemalige Schüler zur Unterstützung herangezogen und für ihr Engagement von Luber mit einer Rose geehrt.

Das Violoncello-Ensemble erfreute vor der Pause die Gäste im Kurhaus noch mit Melodien aus der „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Nach der Pause schlug die Stunde der Sängerinnen und Sänger. Schwungvoll dirigiert von Susanne Tutert sang zunächst der Mittelstufenchor Melodien von Bruno Calais aus „Die Kinder des Monsieur Matthieu“, mit den Solisten Clemens Fischer (6a) und Julia Neuwirth (10b) in französischer Sprache. Als nächstes erklang der Oberstufenchor mit dem „Gloria“ und dem „Laudamus te“ von Karl Jenkin.

Es folgten die „Anatevka-Solisten“ mit „Nothings gonna change my love“ von Michael Masser, bevor der große Chor mit „Perfect“ von Ed Sheeran und „Baba yetu“, einer Art afrikanisches „Vater unser“ von Christopher Tin, für Gänsehaut-Momente sorgte.

Danach wurde es richtig fetzig: Zum Song „Der Himmel soll warten“ von Sido und Adel Tawil rappte und rockte der Chor der Schüler Bühne und Saal, bevor sich ein Hauch von Melancholie breit machte beim „Abschiedslied“ der Klasse Q12, die in Kürze mit dem Abitur in der Tasche das Gymnasium Bad Aibling verlassen wird.

Zur Melodie des Sting-Songs „Fields of Gold“ sangen die Schüler von den „Feldern hinter Oabling“ und mancher im Publikum wischte sich heimliche eine Träne aus dem Gesicht bei dieser so gefühlvollen Ballade. Für Sentimentalitäten blieb aber kaum Zeit, denn mit dem Song „Engel“ von Rammstein setzte der große Chor den fulminanten Schlusspunkt hinter ein großartiges Musikprogramm. Abwechslungsreich, vielstimmig und mehrsprachig wunderbar gestaltet, präsentierten sich die Konzertabende des Gymnasiums Bad Aibling als große Unterhaltung.

Die pfiffige und gekonnte Moderation von Moritz (7b) und Matteo (Q11) rundeten die gelungenen Veranstaltungen ab. So schön kann Schule klingen. Der langanhaltende Schlussapplaus unterstrich dies anschaulich.


Probentage in Agatharied

Auch dieses Jahr fuhren der Mittelstufenchor (mit Fr. Tutert) sowie zwei Wochen später das Orchester (mit Fr. Luber), die Big Band (mit Frau Seidelmann) und der Oberstufenchor (mit Fr. Tutert) zu den Probentagen nach Agatharied (Link zur Bildergalerie). Die Schulband (mit Herrn Koch) probte zeitgleich im Schulhaus.

Unermüdliches Proben von morgens bis abends, aber vor allem viel Spaß an der Musik und in der Gemeinschaft kennzeichnen diese unvergesslichen Musiktage!


Infoabend für die 5. Klassen am 18. März 2019

Ein Termin, den die Big Band immer wieder gerne wahrnimmt, ist der Infoabend der zukünftigen Schüler der 5. Klasse. Die Eltern werden dadurch musikalisch begrüßt und werden in einen informativen Abend eingestimmt.


Majestätische Klangpracht und strahlende Feuerwerksmusik

Werke von Händel, Bach und Karl Jenkins erklingen beim Konzert in der Kirche St. Georg in Bad Aibling

Majestätische Klangpracht verströmte das Konzert in der katholischen Kirche St. Georg von Bad Aibling. Den Höhepunkt des Abends bildete neben der „Feuerwerksmusik“ von Händel und Bachs drittem Brandenburgischen Konzert das „Gloria“ von Karl Jenkins. Kirchenmusikdirektor Andreas Hellfritsch dirigierte die Vogtlandphilharmonie Greiz-Reichenbach, den Chor der Christuskirche und den Oberstufenchor des Gymnasiums Bad Aibling (Einstudierung: Susanne Tutert). Den Solopart im „Gloria“ sang Sopranistin Gertrud Funk.

Feierlich auf den Konzertabend eingestimmt wurden die Hörer mit der „Feuerwerksmusik“ HWV 31 von Georg Friedrich Händel. Bereits in der mächtigen Ouvertüre strahlten die Blechbläser um die Wette. Die spielerische Bourrée und das ruhige, ernste Largo berührten durch den klangsatten Ton der Streicher. Der Satz „La Rejouissance“ wurde wiederum von kraftvoll jubilierenden Bläsern dominiert. Zu den beiden hellen Menuetten stand er in einem effektvollen Gegensatz. Beeindruckend anzuhören waren die Trompeten, die in dem hellen Kirchenraum festlichen Glanz verbreiteten. Andreas Hellfritsch leitete das pompöse Werk mit Schwung und Freude, die sich auf die Musiker des Orchesters übertrug.

Mit spielerischer Strenge und pulsierender Leichtigkeit interpretierte das Orchester das dritte Brandenburgische Konzert in G-Dur von Johann Sebastian Bach. Der rhythmisch-metallische Klang des Cembalos verband sich mit den Streichergruppen zu einem kunstvollen Hörgenuss.

Die Vogtlandphilharmonie spielte die beiden lebhaften Sätze mit mitreißender Dynamik und wurde vom Publikum am Ende heftig beklatscht.

Das umfangreiche geistliche Werk „Gloria“ des britischen Komponisten Karl Jenkins weist im Charakter sehr unterschiedliche Sätze auf. Nach einem wuchtigen „Gloria in excelsis deo“, in dem mächtige Fanfaren und stampfende Rhythmen mit den hellen Stimmen des Chors kontrastierten, berührte im zweiten Satz „Laudamus te“ der ruhige Gesang des Chores, der von den Streichern sanft eingebettet wurde. Rhythmisches Klatschen und eine archaisch anmutende, ausdrucksstarke Intonation des Psalms 150 in hebräischer Sprache bannte die Hörer ebenso wie der glockenreine Gesang von Gertrud Funk im vierten Teil. „The song: I´ll make music.“

Große Präsenz und eine hohe Klangkultur zeigten Chor und Orchester auch im Schlusssatz „The Exaltation: Domine Deus“, in dem das melodisch singende Cello ergriff. Das klangmächtige Werk gipfelte in martialischen, staccatoartig hämmernden Bläser- und Schlagzeugpassagen, die unter die Haut gingen.

Für die grandiose Darbietung aller Beteiligten bedankte sich das Publikum mit minutenlangen Ovationen im Stehen.


Zum Musizieren mit dem Radl nach Südtirol

Wir Schüler des P-Seminars „Straßenmusik“ aus der Q12 des Gymnasiums Bad Aibling, haben es tatsächlich geschafft. Mit Fahrrad und Zug haben wir auf dem Eisacktalradweg die Städte Sterzing, Brixen, Bozen und Salurn bereist. Mit an Bord waren unsere Lehrer Susanne Tutert (Musik) und Maximilian Kaufmann (Sport), die dieses Projekt-Seminar der Oberstufe leiteten. Unser Ziel und unsere Aufgabe war, weitgehend alles – von Zugverbindungen über Genehmigungen in den Städten bis zu den Unterkünften – eigenständig zu organisieren. Die Planung begann schon im Juli 2018, da es festzulegen galt, wer sich worum kümmert. Neben organisatorischen Dingen stand auch an der dienstäglichen Tagesordnung, Lieder einzuüben, zu transponieren, zu arrangieren, Texte einzustudieren, umzuschreiben, Stimmen zu notieren und das Ganze schließlich so klingen zu lassen, dass möglichst viele Leute unsere Lieder wiedererkennen, stehen bleiben und sich dafür begeistern. Zusätzlich dazu hat jedes Mitglied ein Referat zu unseren Stationen vorbereitet, damit die Reise auch in dieser Hinsicht einen kulturellen Mehrwert bietet. Im Vordergrund standen für uns ab dem ersten Moment der Spaß am Musizieren, das Zusammensein und die Aufgabe, gemeinsam viele verschiedene Songs auf die Beine zu stellen. Unser Spektrum war so breit wie die Masse unseres Publikums und reichte von „Price Tag“ über vierstimmige Chorsätze von Frau Tutert bis hin zu Pink Floyd. Sämtliche Genres übergreifend hatten wir Pop, Rock, Rap, Blues, Volksmusik und vieles mehr im Petto. Vom Spielen der Songs war selbstverständlich auch eine instrumentale Begleitung nicht wegzudenken. Mit auf die Reise gingen insgesamt vier Gitarren, eine Ukulele, eine Klarinette, eine Cajon, diverse Percussion-Instrumente, zwei Mundharmonikas, drei Sopräne, vier Alti, drei Tenöre und vier Bässe.

Wir starteten mit Fahrrad und leichtem Gepäck am Mittwoch, dem 18.09.2019 um 6:42 Uhr in morgendlicher Frische am Gymnasium Bad Aibling. Nach rund einer Stunde erreichten wir den Bahnhof Rosenheim, um um 8:14 Uhr mit dem EC81 auf den Brenner zu fahren. Von dort radelten wir rund anderthalb Stunden bergab ins beschauliche Sterzing, um zu rasten, Brotzeit zu machen und zu musizieren. Zwei Kilometer hinter Sterzing erlitt leider ein Hinterrad Achsbruch und musste repariert werden. Nach der einstündigen Zwangspause konnten wir endlich weiterfahren und trudelten am späten Nachmittag in der Jugendherberge in Brixen ein. Nach einem ausgiebigen Abendmahl an einer langen Tafel im Kutscherhof fielen alle recht bald erschöpft ins Bett.

Am nächsten Morgen warteten dann der Brixner Dom und die Stadt mit ihrem Publikum auf uns. Die meiste Zeit beschallten wir die Passanten in versammelter Mannschaft, da sich bald herausstellte, dass neben der Qualität der Musik besonders die Präsenz, die man mit vielen Stimmen und Instrumenten produziert, für den Erfolg auf der Straße entscheidend ist.

Am folgenden Tag brachen wir sehr bald auf, um Bozen anzusteuern und auf dem Weg die Trostburg oberhalb des kleinen Ortes Waidbruck zu besuchen. Auf der Burg führte uns eine bezaubernde alte Dame durch die Gemächer des Minnesängers Oswald von Wolkenstein, woraufhin wir als Dank ein altes Minnelied von 1200, und die Songs „Hallelujah“ und „Hymn“ zum Besten gaben. Gegen Mittag führten wir unsere Reise nach Bozen fort und mussten wegen eines Missverständnisses bis nach Salurn, dem südlichsten Ort Südtirols, weiterfahren, da die Zimmer in Bozen falsch reserviert waren. Letztendlich waren wir sehr erleichtert, im idyllischen Salurn gelandet zu sein, da die Jugendherberge dort eine sehr gruppenfreundliche und gemütliche Unterkunft war.

Der letzte Tag brachte neben dem Rückweg in die Landeshauptstadt Südtirols auch den krönenden Abschluss der musikalischen Reise nach insgesamt 200 Kilometern mit dem Fahrrad mit sich. Das Publikum war wieder ein anderes als in Sterzing und Brixen, weshalb wir unser Repertoire erneut abgeändert haben, um noch mehr Aufmerksamkeit auf uns zu lenken. Und tatsächlich konnten wir teilweise bis zu 30 Zuschauer um uns scharen, wodurch wir uns in unserem Schaffen noch mehr bestätigt fühlten – unser aller Mühen haben sich mehr als gelohnt.

Knapp zwei Monate vor der eigentlichen Reise testeten wir an einem Mittwochvormittag auf dem Max-Joseph-Kopfsteinpflaster in Rosenheim, wie unsere Lieder vor fremdem Publikum ankommen. Sowohl in Anbetracht des materiellen Verdienstes (einige hundert Euro), als auch in Anbetracht der intensiven Zeit und der gemeinsamen Verbundenheit zur Musik waren sich alle Teilnehmer einig, dass diese musikalische Reise mehr als ein voller Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis für alle war!

Julian Berndl, Q12


Anatevka am GBA

Das ausgiebige Proben mit Schülern, Lehrern sowie „Ehemaligen“ des Gymnasiums Bad Aibling seit Januar 2018 hat sich gelohnt: Die rund 150 Mitwirkenden brachten im Oktober 2018 das populäre Broadway-Musical „Anatevka“ in der ausverkauften großen Aula der Schule mit Bravour auf die Bühne (4 Aufführungen am 21./22. und 24./25. 10.2018; Bildergalerie 21.10.2018;  Bildergalerie 25.10.2019)

Initiatorin des Projektes, Susanne Tutert, Musiklehrerin am Gymnasium, konnte Alexander Veit als Regisseur gewinnen, und in genialer Zusammenarbeit agierte ein lebendig sich bewegendes Ensemble zur eindrücklichen Musik von Jerry Bock. Solisten, Chor und Orchester, geleitet von Susanne Tutert und Dietgard Luber, interpretierten die einzelnen Lieder und Stücke auf erstaunlich hohem Niveau mit klarer Artikulation und ausdrucksstarken Stimmen.

Das Musical spielt 1905 im russischen Zarenreich in dem jüdischen Schtetl Anatevka, dessen Bewohner noch ganz der Tradition verpflichtet sind. Der arme Milchmann Tevje, überzeugend und mitreißend dargestellt von Jakob Hinterholzer (Q 12) bzw. Jakob Zweckstetter (10. Klasse), will drei seiner fünf Töchter reich verheiraten, was die kupplerische Heiratsvermittlerin Jente (Lisa Hörig) organisieren soll. Mit dem berühmten Lied „Wenn ich einmal reich wär“ hofft Tevje vergeblich auf bessere Zeiten.

Entgegen seinem Willen und dem seiner resoluten Ehefrau Golde (Elisabeth Eder) kommt es anders: Die älteste Tochter Zeitel (Laetizia Musselmann) bekommt ihren geliebten armen Schneider Mottel (Maximilian Schubert) und muss nicht den alten Fleischer Lazar Wolf (Isidor Zweckstetter) heiraten. Tevje kann das seiner abergläubischen Golde nur durch eine List beibringen: Die Szene, in der er ihr nachts weismacht, Großmutter Zeitel (Laura Tatlow) und Wolfs verstorbene Ehefrau hätten ihm im Traum zur Heirat Zeitels mit Mottel geraten, wurde köstlich aufbereitet und sorgte beim Publikum für große Heiterkeit.

Als Bett, in dem Tevje und Golde lagen, fungierte einer der fünf Schränke, die das einfache und wirkungsvolle Bühnenbild darstellten. Sie wurden auch als Türen für verschiedene Auf- und Abgänge und als Gebäude verwendet.

Der Fiedler auf dem Dach

Weitere Besonderheiten dieser ansprechenden Inszenierung waren Szenen wie der von Angelika Horn einstudierte Tanz mit fünf Schülern, die Flaschen auf ihren Hüten akrobatisch balancierten. Auch das filigrane Geigenspiel von Magdalena Fuchs (7c) als Fiedler auf dem Dach am Anfang und am Schluss des Musicals verfehlte nicht seine atmosphärische Wirkung.

Für den modernen Zeitgeist steht der Kiewer Student Perchik (Alexander Faust), der schließlich mit Tevjes Tochter Hodel (Leonie Fuchs, 10e) zusammenkommt. Er stellt die starren Traditionen, unter anderem karikiert in der Figur des Rabbi (Tizian Kania, Q11), in Frage. Die heimliche Hochzeit zwischen Tevjes Tochter Chava (Rosalie Merk, 9c) und dem Russen Fedja (Aljoscha Pyatikop) verknüpft das Judentum mit dem Christentum. In einer der Festszenen beeindruckte Pyatikop mit einem lang ausgehaltenen Ton. Des weiteren brillierten zahlreiche Schüler in nicht minder glänzenden Nebenrollen: der Wirt Motschach(Matteo Stenzel), der Sohn des Rabbi (Jonathan Dietel), Fruma Sara (Regina Lederer) oder der Buchhändler (Aron Zimmermann).

Den oft doppeldeutigen Text brachten alle Schauspieler menschlich zur Geltung. Dazu kamen aktuelle Bezüge, wenn beispielsweise die Vertreibung der jüdischen Bewohner nach einem Pogrom, angekündigt durch den Wachtmeister (Maximilian Schaller), an die gegenwärtige Asylthematik erinnerte.

So erreichte die facettenreiche Darbietung die Herzen der Zuschauer, was Schulleiter Michael Beer bei seiner leidenschaftlichen Eröffnungsrede bereits als Zielvorstellung angedeutet hatte. Der nicht enden wollende, enthusiastische Schlussapplaus machte dies deutlich.



Flötenensemble

Seit dem Adventskonzert 2018 gibt es ein Querflötenensemble am Gymnasium Bad Aibling! Derzeit spielen sechs Querflötistinnen zusammen mit viel…

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