Partnerschule

Collège Saint-Magloire in Dol-de-Bretagne:

Austausch mit dem Collège Saint-Magloire in Dol-de-Bretagne:  in diesem Schuljahr mit Schwerpunkt Sport in den 10. Klassen

Besuch der französischen Schüler in Bad Aibling: 30. März bis 07. April 2025
Besuch unserer Zehntklässler in Dol-de-Bretagne: 15. bis 23. Mai 2025
 

Hier gelangen Sie auf die Startseite des Collège Saint-Magloire: www.saintmagloire.fr

Sport, Freundschaft und Crêpes

Unser Schüleraustausch mit Dol-de-Bretagne

Was für eine Woche! 28 Schülerinnen und Schüler unserer 9. Klassen besuchten gemeinsam mit Frau Anderson, Frau Ortwein und Frau Pfleghard unsere Partnerschule, das Collège Saint-Magloire in Dol-de-Bretagne – und alles stand unter dem Motto „Sport verbindet“.

Gemeinsam haben wir uns beim Kayakfahren, Klettern und in Staffelläufen ausgepowert. Ob Handball, Volleyball oder Leichtathletik – überall standen Fairplay, Teamgeist und gegenseitiges Kennenlernen im Vordergrund. Neben den sportlichen Aktivitäten blieb aber selbstverständlich auch Zeit, den Mont-Saint- Michel zu besuchen und die ein oder andere galette zu genießen. Alle Beteiligten waren sich einig: Sport schafft Freundschaften über Sprachgrenzen hinweg. Schon im Frühjahr erfolgt der Gegenbesuch der Franzosen – wir freuen uns darauf!

Ein unvergesslicher Austausch in Dol-de-Bretagne

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Im Mai 2025 begaben sich 30 Zehntklässler unseres Gymnasiums auf eine aufregende Reise nach Dol-de-Bretagne in Frankreich. Begleitet von drei Lehrkräften erlebten die Schüler eine Woche voller Abenteuer, sportlicher Aktivitäten und kulturellem Austausch, während sie in Gastfamilien untergebracht waren.

Das Abenteuer begann am Donnerstag, den 15. Mai, mit einer Fahrt per Bahn und Bus über Paris. Nach der Ankunft in der malerischen Bretagne wurden die Schüler von ihren Gastfamilien herzlich empfangen.

Am ersten Tag erkundeten sie die Küstenwege von Saint-Briac in Richtung des wunderschönen Strandes von Port-Hue, wo sie den Tag mit einem spannenden Programm verbrachten: Der Sportkurs des Lycées Saint-Magloire zeigte eine beeindruckende Demonstration im Rettungsschwimmen, gefolgt von einem Schwimmtest im Neopren-Anzug. Neben Volleyballspielen und einer Wanderung bei Ebbe auf eine vorgelagerte Insel konnten die Schüler die Schönheit der bretonischen Küste hautnah erleben.

Das Wochenende verbrachten die Schüler in ihren Gastfamilien, wo sie die Gelegenheit hatten, die Region näher kennenzulernen. Ausflüge führten sie nach Dinan, Dinard, Cancale, Saint-Malo, Rennes und in den mystischen Wald von Brocéliande, der eng mit den Artussagen verbunden ist. Sie erlebten eine Vielzahl von Aktivitäten, darunter Bowling, Eisessen, Grillabende, den Besuch des Aquariums in Saint-Malô, Fußballspiele ihrer französischen Austauschpartner (die leider verloren), einen Besuch im Trampolinpark und den bunten Wochenmarkt in Dol, auf dem der Stand mit den lebenden Krebsen und Teufelskrabben besonders beeindruckte.

Am Montag stand eine Schulhausbesichtigung auf Deutsch in Kleingruppen auf dem Plan, geführt von französischen Schülerinnen und Schülern. Anschließend erfuhren die Deutschen mehr über die verschiedenen Sportarten, die am Collège Saint-Magloire als Wahlunterricht angeboten werden. Der Höhepunkt des Tages war der Besuch des Waldseilgartens in Beaussais-sur-Mer, wo die Schüler in Dreiergruppen gegeneinander antraten. Der Tag klang mit einem Begrüßungsabend im Schulhof des Collèges aus, bei dem mit Crêpes, Galettes saucisses und bretonischen Volkstänzen gemeinsam gefeiert wurde.

Am Dienstag nahmen die Schüler an einer Unterrichtsstunde teil und machten sich anschließend auf den Weg zum Strand von Saint-Lunaire, um das Surfen auszuprobieren. Die Wellen waren nicht besonders hoch, aber alle hatten viel Spaß im Wasser.

Trotz des schlechten Wetters am Mittwoch, das kalten Regen und Wind mit sich brachte, ließen sich die Schüler nicht entmutigen und unternahmen einen Ausflug zum Mont Saint-Michel, wo sie eine Wattwanderung machten, die aufgrund der Wetterbedingungen jedoch verkürzt werden musste. Der Nachmittag stand den Schülern zur freien Verfügung, um die Umgebung zu erkunden.

Am Donnerstag wanderten die Schüler zum Mont Dol, der einzigen kleinen Erhebung in der Nähe, von dem aus sie einen beeindruckenden Ausblick genießen konnten. Das Mittagessen in der Kantine des Collèges mit den Austauschpartnern war eine weitere interessante Erfahrung. Am Nachmittag fand ein sportliches Turnier auf dem Schulgelände statt, bei dem die deutschen und französischen Austauschpartner in immer wieder wechselnden Teams in Volleyball, Palet breton, Tchoukball und Ultimate gegeneinander antraten.

Am Freitag bestieg die Gruppe den Bus für die Heimreise, reich an Erinnerungen und neuen Freundschaften.

Die Woche in Dol-de-Bretagne war nicht nur eine Gelegenheit, die französische Kultur kennenzulernen und Verständnis sowie Toleranz anderen Kulturen gegenüber zu entwickeln, sondern auch ein wichtiger Schritt bei der eigenen Persönlichkeitsentwicklung.

Reaktionen der beteiligten Schülerinnen und Schüler:

Was mir am besten gefallen hat:

  • J’ai deux activités que j’ai aimées le plus: C’étaient l’accrobranche et le vendredi au bord de la mer où nous avons joué ensemble á des jeux comme le volley. (Moritz)

  • Am Mittwochnachmittag waren wir in Dol in einem süßen, kleinen Café und haben viel geplaudert. Das war sehr schön, weil mir dadurch die schlechte Laune wegen des Wetters am Vormittag vergangen ist. (Leah)

  • Nous avons fait du shopping pour acheter un bol avec mon nom. C’était très cool. (Dominik)

  • Mein schönstes Erlebnis war der Freitag am Strand. Die Wanderung dorthin war sehr schön, weil wir die ganze Zeit am Meer und an der Küste entlanggegangen sind. Der Strand war wunderschön und das Wasser auch. Es war zwar etwas kalt, aber mit Neoprenanzug war es ok. (Veronika)

  • Es gab viele schöne Momente, aber wenn ich micht entscheiden müsste, dann wäre es der Sonntag in Cancale, wo Selin und ich eine halbe Stunde bei 12 Grad im Wasser waren. (Nina)

  • Direkt am ersten Tag durften wir alle zusammen den Nachmittag am Strand verbringen. Zwar hatte jeder nach diesem Tag einen Sonnenbrand, doch das stundenlande Volleyballspielen mit meinen Freunden wird mir für immer in Erinnerung bleiben. (Johannes)

  • Eins meiner persönlichen Highlights war, am Samstagabend bei Sonnenuntergang im Liegestuhl zu sitzen, Musik zu hören und mich mit meinen Gasteltern zu unterhalten. (Xaver)

Was mich überrascht hat:

  • Dass man mit Straßenschuhen durchs Haus geht, finde ich sehr komisch. (Laura)

  • Die ungesunde Ernährung. Ich habe mich selten, wahrscheinlich noch nie, eine Woche lang so schrecklich ernährt. Kein Obst und kein Gemüse! Es gab jeden Tag Fleisch. (Leah)

  • Wir fanden es alle ein bisschen komisch, dass die Franzosen sich fast nie unterhalten haben, sondern nebeneinander am Handy waren. Dafür fanden sie es komisch, dass wir unsere Crêpes mit Tellern essen wollten. (Alina)

  • Ce qui m’a surpris, c’est qu’il n’y a pas d’assièttes pour le petit-déjeuner. (Dominik)

  • Mich hat sehr überrascht, dass nicht alle französischen Gastfamilien so spät zu Abend essen. Unsere Familie aß zum Beispiel immer um halb sieben und alle gingen zwischen halb neun und halb zehn schlafen. Außerdem hat mich überrascht, dass die Menge an Unterrichtsstoff nicht wirklich mehr ist als in Deutschland, obwohl die französischen Schüler vier Tage pro Woche bis 16.45 Uhr Unterricht haben. (Johanna)

  • Dass sie keine Schulbücher haben. (Yael)

  • Was mich am meisten überrascht hat, war, dass viele Franzosen fast kein Englisch konnten, obwohl sie meistens schon seit vielen Jahren Englischunterricht haben. (Theresa)

  • Mich hat die Esskultur überrascht, weil es hier anscheinend üblich ist, zum Frühstück mehrere Packungen Kekse zu essen. (Maria)

  • Am meisten haben mich das französische Schulsystem und die Schule im Allgemeinen überrascht. (Sarah)

  • Die Schule kommt einem wie ein Gefängnis vor, weil der Schulhof eingezäunt ist und man nicht einfach hinein- oder hinausgehen kann.

  • Am meisten überrascht hat mich, wieviel man mitreden kann, auch wenn man die Sprache nicht versteht oder kann. (Marie)

  • Das Essen war sehr gewöhnungsbedürftig. Gemüse ist hier ein Fremdwort. Es hat mich überrascht, dass die Menschen hier nur Weißmehl und Zucker essen - und ich wusste nicht, dass es so weißen Toast gibt, ohne Rand! (Cara Mia)

  • Die Schönheit der Häuser hat mich am meisten überrascht – die Architektur ist unglaublich! (Mathias)

  • Sehr positiv hat mich die Gastfreundlichkeit meiner Gastfamilie überrascht. (Nina)

 

Warum ich den Austausch weiterempfehle:

  • Ich würde den Austausch weiterempfehlen, da man sein Französisch definitiv verbessern kann und sich danach auch mehr traut, es zu sprechen. Außerdem macht man tolle Aktivitäten und es ist eine tolle Erfahrung. (Theresa)

  • Es ist sehr interessant, andere Gewohnheiten kennenzulernen und die Landschaft hier ist sehr schön. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit, ein bisschen besser Französisch zu lernen. Und wenn man die französischen Schulen sieht, ist man sehr glücklich darüber, aufs Aiblinger Gymnasium zu gehen. (Madeleine)

  • Es sind einfach einmalige Erlebnisse, die auch die Gruppe und die Jahrgangsstufe auf eine ganz besondere Weise zusammenschweißen. (Marie)

  • Ich würde noch eine Woche länger hierbleiben. (Cara Mia)

  • Es ist einfach eine coole Zeit hier gewesen. (Luis)

  • Es ist eine sehr interessante Erfahrung, die einem sehr viel fürs spätere Leben bringt. Beispielsweise lernt man, wie man sich in völlig neuen Situationen verhält, wie man seine Zweifel überwindet und wie man neue Leute kennenlernt. (Mathias)

  • Es hilft einem dabei, sich weiterzuentwickeln, aus seiner Komfortzome herauszukommen und Sachen auszuprobieren, die man sich freiwillig alleine nicht trauen würde. (Nina)

  • Ich würde den Austausch sofort weiterempfehlen, da man durch das „Auf-sich-allein-gestellt-sein“ wächst und man die Erinnerungen an die schöne Zeit mit Freunden nie vergessen wird. (Johannes)

April 2025: Ein Austausch der etwas anderen Art

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Vom 29. März bis zum 6. April durften wir wieder unsere französischen Partner aus Dol-de-Bretagne, Frankreich, in Bad Aibling willkommen heißen. Auch dieses Mal sollten kulturelle Brücken gebaut und Freundschaften über Grenzen hinweg geschlossen werden –

aber zum ersten Mal mithilfe des Sports!

Am Samstagabend trafen unsere französischen Gäste am Hauptbahnhof in Rosenheim ein. Die Vorfreude war groß, und die Schüler sowie die Gastfamilien empfingen sie mit offenen Armen und viel Enthusiasmus.

Am Sonntag bekamen die französischen Schüler von ihren Gastfamilien viel geboten: Ausflüge ins Bergwerk Bad Reichenhall, zum Schloss Herrenchiemsee, in die Allianz Arena oder zum Lasertag, ins Phönix-Bad in Ottobrunn oder zum Bowlen. Fußball und Grillen standen auch weit oben auf dem Plan.

Am Montagmorgen begann dann das offizielle Programm mit einer Führung durch unsere Schule, gefolgt von einem spannenden Unterrichtsbesuch, bei dem die Franzosen einen Einblick in das deutsche Schulsystem erhielten. Dann begann der sportliche Teil in Form von zwei Stunden Klettern und Bouldern im Basislager Mietraching, das unseren Gästen sehr gut gefiel. Der Tag endete mit einem herzlichen Begrüßungsabend in der Mensa, wo alle Teilnehmer und ihre Familien die Gelegenheit hatten, sich bei einer bayerischen Brotzeit besser kennenzulernen.

Am Dienstag fand ein durch Herrn Bichlers P-Seminar hervorragend organisiertes Quattroball-Turnier statt, bei dem die deutschen und französischen Schüler in ungewöhnlichen Sportarten und in immer wieder neu gemischten Teams gegeneinander antraten.

Der Mittwoch führte unsere französischen Gäste nach München, wo sie das Olympiastadion vom Zeltdach aus kennenlernten. Nach einem neugierigen Blick in die Olympia-Schwimmhalle wurden die Attraktionen der BMW-Welt bestaunt und für so manches neue Statusbild festgehalten. Am Nachmittag durften die Jugendlichen die Straßen und Gassen rund um den Marienplatz auf eigene Faust erkunden.

Nach einem erneuten Besuch des Unterrichts wanderten die französischen Schüler am Donnerstag zunächst zum Bubble Soccer in der Soccarena in Heufeld. Der Nachmittag stand dann – dank der Stadt Bad Aibling – ganz im Zeichen der Entspannung: Unsere Gäste verbrachten zwei erholsame Stunden in der Therme.

Der Freitag bildete den krönenden Abschluss der Woche - es ging mit den deutschen Austauschpartnern zusammen in die Alpen! Nach der Bahnfahrt nach Brannenburg wanderten die Schüler zur Mitteralm, wo sie eine wohlverdiente Mittagspause inklusive Schneeballschlacht einlegten. Die Fahrt mit der Zahnradbahn zur Bergstation des Wendelsteins bot atemberaubende Ausblicke und unvergessliche Erinnerungen.

Am Samstag verbrachten die französischen Gäste erneut Zeit in ihren Gastfamilien, bevor sie am Sonntag vom Hauptbahnhof in Rosenheim aus ihre Heimreise antraten.

Die Woche war gefüllt mit vielen schönen Momenten, neuen Freundschaften und unvergesslichen Erlebnissen, die sowohl unsere deutschen als auch unsere französischen Schüler bereichert haben.

Ein herzliches Dankeschön allen Gastfamilien, Lehrern und Schülern, die zu diesem erfolgreichen Austausch beigetragen haben! Wir freuen uns nun auf die Fortsetzung dieser wunderbaren Partnerschaft: unseren Besuch in der Bretagne Mitte Mai!

April 2024: Gegenbesuch unserer französischen Partner

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Groß war die Wiedersehensfreude, als am letzten Tag der Osterferien unsere Austauschpartner aus Dol-de-Bretagne spätabends am Rosenheimer Bahnhof eintrafen. Nicht nur die französischen Schüler waren angesichts der anstehenden Woche in Bayern aufgeregt, sondern auch so manche Gasteltern, die ja den vorübergehenden Familienzuwachs bisher nur aus den Erzählungen ihrer Kinder kannten. Nach einer eher kurzen Nacht versammelte sich am Montagmorgen eine recht müde Truppe in der Schule, wo sie über das Projektthema der Woche – „Das Voralpenland“ – informiert und in Arbeitsgruppen eingeteilt wurde. Anschließend verbrachten unsere französischen Partner entspannte Stunden in der hiesigen Therme – ein herzliches Dankeschön an die Stadt Bad Aibling, die dies möglich gemacht hat! Am Abend kamen die deutschen und französischen Schüler mit ihren Gastfamilien zu einem Willkommensfest im Mensagebäude zusammen, wo sie durch Herrn Beer herzlich begrüßt wurden. Der Auftritt unserer schulintern zusammengestellten Trachtlergruppe löste große Begeisterung unter den Zuschauern aus. Dank der tatkräftigen Unterstützung vieler helfender Hände wartete dann ein buntes Buffet mit bayerischen Schmankerln auf uns.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Ausflugs an den Chiemsee, wo die Schüler unter der Führung von Frau Mölter die Fraueninsel erkundeten und Herrenchiemsee besichtigten. Sowohl Natur als auch Kultur des bayerischen Voralpenlandes konnten bei unseren bretonischen Gästen punkten. Am Mittwoch zeigte sich Petrus leider nicht von seiner gastfreundlichen Seite, und aufgrund saisonbedingter Wartungen fuhren auch keine Gondeln oder Zahnradbahnen hinauf auf die höchsten Gipfel. So mussten unsere Austauschpartner bei strömendem Regen und niedrigen Temperaturen selbst per pedes die Höhenmeter bis zur Tregleralm erklimmen – aber sie ließen sich nicht allzu sehr davon stören, denn: „En Bretagne, il ne pleut que sur les cons“ (In der Bretagne regnet es nur auf Idioten). Und manch einer konnte am folgenden Wochenende mit seiner Gastfamilie den Genuss einer schönen Wanderung mit viel Sonne und Ausblick nachholen. Auf dem Programm einer solchen Woche durfte natürlich die Landeshauptstadt nicht fehlen, und so fuhren unsere französischen Partner am Donnerstag nach München, um dort im Zuge einer Führung die Innenstadt um den Marienplatz und den Englischen Garten mit den Surfern am Eisbach kennen zu lernen. Ein Highlight des Tages war der Besuch des Hofbräuhauses, bei dem die Schüler viel Mut beim Ausprobieren bayerischer Spezialitäten bewiesen.  Einen aus Lehrersicht krönenden Abschluss stellte der Schulbesuch am Freitag dar. Die Franzosen begleiteten verschiedene Klassen während mehrerer Unterrichtsstunden, bevor sie wieder mit ihren deutschen Partnern zusammenkamen, um das Projekt der Woche umzusetzen und abzuschließen: einen kleinen zweisprachigen Reiseführer zur Umgebung von Bad Aibling.

Die Zeit bis zur Abfahrt verging wie im Fluge. Manche Gastfamilien fuhren mit ihrem Besuch in die Berge zum Wandern, Klettern oder Sommerrodeln, zum Salzbergwerk in Berchtesgaden, an den Chiemsee oder nach Salzburg. Andere verbrachten die gemeinsame Zeit beim Fußballspielen, Minigolfen, beim Bootfahren auf dem Tegernsee oder auf dem Panger Volksfest. Kein Wunder also, dass der Abschied am Sonntag schwerfiel! An dieser Stelle „un grand merci“ an die Gastfamilien, die unsere Austauschpartner mit großer Gastfreundlichkeit aufgenommen haben, und an all die frankophilen Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrer tatkräftigen Unterstützung zum Erfolg dieser Austauschwoche beigetragen haben!

(Katja Becker)

Degemer mat e Breizh! Bienvenue en Bretagne!

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Kaum ins neue Schuljahr gestartet, brachen 22 Achtklässler zum Austausch in die schöne Bretagne auf, begleitet von ihren Lehrerinnen Katja Becker und Verena Baur. Schon der herzliche Empfang am Bahnhof von Dol-de-Bretagne ließ erahnen, dass wir eine wunderbare Woche bei den französischen Gastfamilien verbringen würden, die sich mit viel Engagement, Herzlichkeit und Einfallsreichtum um uns kümmerten. Dank dem von Madame Sarciaux abwechslungsreich gestalteten Programm lernten wir viele Facetten der bretonischen Natur und Kultur kennen, darunter den berühmten Mont Saint-Michel, die mittelalterliche Stadt von Dinan und den sagenumwobenen Wald von König Artus. Da die Tage unter dem Motto „La découverte de l’environnement marin“ standen, verbrachten wir auch viel Zeit an und auf dem Meer. Der Abschied fiel schließlich vielen schwer, und wir freuen uns bereits sehr auf den Gegenbesuch unserer Partner im kommenden Frühling!

Trugarez à nos amis bretons! Merci beaucoup! Kenavo!

 

Wir haben unsere Schüler gefragt: Was war für dich das schönste Erlebnis dieser Fahrt?

Mein schönstes Erlebnis war der Schulbesuch. Es war interessant zu sehen, wie der Unterrichtsalltag aussieht und welche Unterschiede es zwischen unserer und der französischen Schule gibt. In der Pause haben wir alle zusammen in der Kantine gegessen und sind anschließend in den Hof gegangen, wo sich viele Franzosen mit uns unterhalten wollten. Das fand ich nett von ihnen. Ich bin aber froh, in Deutschland in die Schule zu gehen! (Hannah)

Wir haben am Wochenende Saint-Malo besucht. Das ist eine richtig schöne kleine Küstenstadt mit ganz vielen kleinen Läden. Sie ist umringt von einer Stadtmauer, auf der man herumlaufen kann. Von dort aus hat man eine sehr schöne Aussicht auf das Meer, die Mündung der Rance, den Hafen von Saint-Malo und das Fort National. Auf der anderen Seite kann man den Einwohnern in die Wohnungen schauen… (Juliana)

Mein schönstes Erlebnis war der Ausflug nach Port-Mer bei Cancale, weil wir dort mit unseren Austauschschülern einen tollen Tag verbracht haben. Beim Kajakfahren hatten wir viel Spaß und bei der Bootsfahrt hat man die kleinen Felsinseln, die noch bei Flut aus dem Wasser ragen, und die Vögel, die dort saßen, gut beobachten können. (Lucia)

Ich fand den Tag am Meer am besten, weil die Bootstour cool war: Die Wellen waren nämlich sehr hoch und wir sind mit dem Boot sehr schnell gefahren. Außerdem fand ich das Stand-up-Paddling toll, bei dem man die anderen ins Wasser schubsen durfte. Mir gefiel auch, dass unsere französischen Austauschpartner mit dabei waren und wir gemeinsam Zeit verbracht haben. (Eva)

Am meisten mochte ich den Mont Saint-Michel und Dinan. Ich mag mittelalterliche Häuser und fand es super, in der Stadt herumzubummeln. Auch die Besichtigung der Kathedrale und der Markt von Dinan waren toll, weil man schöne Fotos machen konnte. (Leo)

Mein schönstes Erlebnis war, als wir am Donnerstag nach Dinan gefahren sind und dort auf dem Wochenmarkt waren. Es war toll, weil es dort so viele Sachen gab. Vor allem das Essen hat mir sehr gefallen. (Simon)

Für mich eins der schönsten Erlebnisse war der Freitagabend: Zuhause haben wir ein Picknick vorbereitet und sind dann zu einem Sandstrand am Meer gefahren. Es war schon etwas kälter, aber wir trauten uns trotzdem ins Wasser – es war überraschend warm! Danach aßen wir unsere Brote, sammelten Muscheln, ließen uns die Wellen über die Füße spülen und genossen den Sonnenuntergang. (Marlene)

Am besten hat mir der letzte Tag gefallen, an dem wir vormittags zum Wald von Brocéliande gefahren sind, um den sich zahlreiche Artus-Legenden ranken. Außerdem war ich am Abend zusammen mit der Familie meiner Austauschpartnerin im Theater, was ebenfalls sehr interessant und obendrein sehr witzig war! (Veronika)

Das beste Erlebnis dieser Fahrt war das Bowling am letzten Abend. Wir waren in einer Gruppe aus Franzosen und Deutschen und hatten sehr viel Spaß. Wir haben uns auf drei Bahnen aufgeteilt und ca. 1,5 Stunden gespielt. Es wurde viel gelacht und wir feuerten uns gegenseitig an. Ich habe leider nicht gewonnen, aber es war trotzdem ein sehr schönes Erlebnis mit unseren Partnern. (Jonathan)