Exkursion nach München – HAUS DER KUNST

Ausstellung VELVET TERRORISM PUSSY RIOT

Am Mittwoch, 25.6.2025 machten sich die Schülerinnen und Schüler der 11b/d im Rahmen des Musikunterrichts nach München auf. Nach einer kurzen Stadtführung über Königsplatz, Musikhochschule, Alter Pinakothek und Pinakothek der Moderne ging es über die Ludwigs-Maximilians-Universität zum Englischen Garten. Anschließend besuchten wir die Ausstellung der russischen Punkband PUSSY RIOT im Luftschutzkeller des HAUSES DER KUNST. Unter dem Thema: „Was hat Kunst mit Demokratie zu tun“ behandelte der Workshop dazu Fragen zu Demokratie und Menschenrechten. Die anspruchsvolle und zuweilen auch irritierende Ausstellung forderte die Jugendlichen in besonderem Maße, sich mit dem Thema Musik und Politik auseinanderzusetzen.

Kerstin Kapsner, Susanne Tutert

Hervorragende Leistungen: Klassisch-modernes Frühjahrkonzert 2.0 beim GBA

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Nach mehreren Jahren Pause lud das Gymnasium Bad Aibling nach dem mit Rock-, Pop- und Bigband-Musik gefüllten Frühjahrskonzert im März 2025 zu einem weiteren Musikhöhepunkt ein: zum Frühjahrkonzert 2.0 - im doppelten Sinn: Es wurde an zwei aufeinanderfolgenden Abenden im jeweils vollen Kurhaus-Konzertsaal präsentiert. Sein Programm widmete sich der Klassik mit modernen „Abstechern“. Für den erfrischenden Auftakt sorgte der Nachwuchs-Chor der 7. Klassen - oder wie er vom informativ-eloquenten Moderatoren-Duo Lara Coban und Moritz Schönacher genannt wurde: „Die Großen von den Kleinen“. Mit „Colors of the wind“ aus dem Disney-Film „Pocahontas“ und dem witzig-flotten „Der dicke Dachdecker“ von Bodo Wartke sangen sich die Siebtklässler in die Herzen der Besucher. Die weitere „Setliste“ des ersten Konzertteils gehörte dann der Klassik. Das „wohltemperierte“ Cello-Ensemble ließ die „Serenade“ von Georg Goltermann und die „Humoreske“ von Antonín Dvorak erklingen. Dann wurde es voller auf der Bühne: das bestens abgestimmte Orchester trat in Aktion und zwar zunächst als reine Streich-Formation mit der Romance aus dem „Cello Concerto Nr. 1“ von Carl Philipp Stamitz mit Miriam Spinner als souveräner Violoncello-Solistin. Anschließend gesellten sich zu zwei Werken von Antonin Dvorak Holz- und Blechbläser sowie Schlagwerke hinzu: Zum slawischen Tanz „Furiant“ (mit furiosen Passagen) und zum 4. Satz seiner 9. Sinfonie „Aus der neuen Welt“. Den zweiten Teil des genüsslichen Abends bildete ein mitreißend-berührender Streifzug durch die Oper „Porgy 

and Bess“ von George Gershwin, gestaltet vom glänzend harmonierenden „Großen Chor“ in unterschiedlichen Formationen. Eingebettet in die Lieder „Oh I can’t sit down“, „Calvarie“, „Somebody‘s knocking“ und „It take a long pull to get there“ waren die Solo-Gesangsnummern „My man’s gone now“ mit Maria Stadler, „I got plenty of nutting“ mit Nazar Dzobas, „Summertime“ mit Lara-Marie Hubel, „Bess you is my woman now“ mit Nazar Dzobas und Ida Eirainer im Duett und „It ain’t necessarily so“ mit Michael Promberger. Die Solistinnen und Solisten überzeugten mit hervorragenden Leistungen restlos. Aufgelockert wurde das zunehmend tragische, englischsprachige Bühnengeschehen durch Isabella Zakel und Ludwig Strauß als „De Zwoa“. Im Stil von „Opern auf bayerisch“ erläuterten sie in köstlicher Weise und reinem „boarisch“ die jeweiligen Szenen und lieferten dabei urige Übersetzungen: Aus „My man’s gone now“ machten sie „Mei Mo is furt“ und aus Sporting Life, dem Lover von Bess, wurde der „Tschamsterer“. Mit „I’m on my way“ beschloss die „Chor-Vollversammlung“ den großartigen Konzertabend. Die rundum begeisterten Besucher dankten den über 100 Mitwirkenden mit tosendem und langanhaltendem Applaus. Auch Oberstudiendirektor Mark Lörz war vollends begeistert: „Ihr wart fantastisch! Vielen Dank für den wunderbaren Abend und die vielen Gänsehautmomente, die ihr uns beschert habt. Ich bin stolz auf unsere Schule und auf alle Mitwirkenden“ bekannte er. Am Ende bekamen von ihm die Solistinnen, Solisten und die beiden Moderations-Duos als Extra-Zuckerl Rosen und zusammen mit seinem Vorgänger Michael Beer überreichte er Blumensträuße an die Musik-Verantwortlichen Susanne Tutert (Chöre) und Dietgard Luber (Orchester und Cello-Ensemble). Und noch ein Zuckerl hatte der Schulleiter parat: „Alle Mitwirkenden haben morgen die erste Unterrichtsstunde frei“. Anzumerken ist noch, dass Moderator Moritz Schönacher zu Beginn einen Wermutstropfen ins Konzert goss: „Unsere Kurhauskonzerte folgen schon einer langen über 10 Jahre dauernde Tradition. Leider ist es der Stadt nicht mehr möglich, die Aiblinger Schulen für die Konzerte im Kurhaus zu unterstützen. Durch die Eintrittsgelder, durch eine Spende des Fördervereins und durch die Musicalkasse der Fachschaft Musik kann das heutige Konzert in diesem Rahmen stattfinden“.

Johann Baumann

Begeisternde „Talentschmiede“: Gefeiertes Frühjahrskonzert des GBA

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„Der Frühling lässt noch auf sich warten, aber unsere Musiker haben sich vorgenommen, den Winter mit einer Klangreise zu vertreiben“ - mit diesen Worten hieß Oberstudiendirektor Mark Lörz in der vollbesetzten Aula des Aiblinger Gymnasiums die Gäste des Frühjahrskonzertes (darunter Sparkassen-Vorstandsmitglied Stephan Donderer) willkommen. Mit prägnanten Klängen („Intrada II“ von Klaus Schuck und „Trumpet Tone“ von Henry Purcell) eröffnete die Bläsergruppe den anspruchsvollen Programmreigen. Weiter ging es mit dem quirlig-frischen Unterstufenchor, der mit dem afrikanischen Kanon „Nakutakia“, mit „Colours of the wind“ von Alan Menken aus dem Film „Pocahontas“ und mit der malaysischen Weise „Wau bulan“ die Ohren und Herzen der Zuhörer erfreute. Die Siebtklässler schlossen den Programmteil mit der köstlichen Bodo-Wartke-Nummer „Der dicke Dachdecker“ ab. In großer Besetzung intonierte das fein abgestimmte Schulorchester „The Fellowship of the Ring (aus „Lord of the Rings“ von Howard Shore) und das im Kammermusik-format aufgestellte, überzeugende Instrumentalensemble gefiel mit den flotten Film-Ohrwürmern „Miss Marple Theme“ von Ron Goodwin und „The Bridge on the River Kwai“ von Malcolm Arnold. Die erste „Konzert-Halbzeit“ beschloss die prächtig harmonierende Big Band mit den mitreißenden Titeln „Surfin‘ USA“ (Chick Berry), „Blue Train“ (John Coltrane) und „Caravan“ (Duke Ellington) sowie mit der reizvollen Instrumental-Version des Adele-Hits „Rolling in the Deep“ ab. Auch den zweiten Teil leitete die Bläsergruppe markig ein mit der „Festivity Fanfare“ von Martin Klaschka und dem „King’s March“ von Jeremiah Clarke. Danach schlug die Stunde für die rockig-fetzige, aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 bestehenden Schulband mit Sängerin Lina. Schon beim Rihanna-Song „Shine bright like a diamond“ leuchteten die „Feuerzeuge 2.0“ in Gestalt der Handy-Lichter, die auch bei den Erfolgstiteln „Jolene“ von Dolly Parton, „Boulevard of broken dreams“ der Band „Green Day“ und „74/75“ aus dem Album „Ring“ der Band „The Connells“ die Aula in ein Lichtermeer tauchten. Den letzten Konzertblock gestaltete erneut eindrucksvoll die Big Band mit „Birdland“ (Joe Zawinul), „I got you (James Brown), der legendären Film-Themamelodie „The Pink Panther“ (Henri Mancini), „Uptown Funk“ (Mark Ronson) und passend als krönendem Abschluss „Final Countdown“ (Europe). Das hellauf begeisterte Publikum dankte am Ende den rund 120 Mitwirkenden mit frenetischem und nicht enden wollendem Applaus. Der Schulleiter dankte allen mitwirkenden Schülerinnen und Schülern sowie der Technik, dem Hausmeister und dem Elternbeirat für ihr großes Engagement. Sein Dank galt in gleichem Maße der Fachschaft Musik mit Ingrid Seidelmann (Bläsergruppe und Big Band), Susanne Tutert (Chor), Dietgard Luber (Schulorchester und Instrumentalensemble) und Volker Koch (Schulband). „Ihr seid die Talentschmiede“ attestierte er den Musik-Lehrkräften. Als „Danke-Zuckerl“ spendierte der „Gymnasium-Boss“ den Mitwirkenden am Ende eine freie erste Schulstunde am nächsten Tag. 

Johann Baumann

 

Solistenkonzert 2025

Zu einem besonderen Konzertabend luden am Mi 26.2.2025 unsere begabten Solisten des Gymnasiums mit kammermusikalischen Werken ins Musikfoyer: Eva Koch, Violoncello; Franziska Bayer, Gitarre, Katharina Bergener, Harfe; Nazar Dzobas, Klavier; Luise Hecklinger, Klavier; Luzia Littger, Trompete, Eva Grasser, Zither, und Jan Drexler, Violine. Wir haben wahre Spitzentalente auf ihrem Instrument an unserer Schule – bravo! 

Besuch der Oper

Am 14. Februar hatte der Musikkurs mu1 der Q12 (Frau Luber) das große Glück, Karten für die Neuinszenierung von "La Nozze di Figaro" von W. A. Mozart am Nationaltheater München zu ergattern. Zusammen mit einigen Interessierten des Vokalensemble konnte man einen spannenden und unterhaltsamen Abend auf Weltklasseniveau genießen. Und selbst der öffentliche Nahverkehr hat mitgespielt, wir kamen pünktlich in München an und sind auch auf dem Heimweg zu später Stunde erfolgreich gewesen. Ein gelungener Abend! 

Probentage in Agatharied 2025

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Wie jedes Jahr fanden für den Großen Chor, das Orchester und die Big Band die Probentage beim Berghof in Agatharied statt, ein alljährliches Highlight, an welchen die Musiklehrkräfte (Frau Luber, Frau Seidelmann, Frau Tutert) ihr Programm für das Frühjahrs- und Sommerkonzert mit den Schülern einstudieren. (Und wo könnte es besser sein, bei solch einer Horde nicht die Nerven zu verlieren, als hier?) Weitere Begleitlehrkräfte waren Frau Ortel und Herr Lechner. 

Am Mittwochvormittag  startete die Reise mit 2 Bussen am Gymnasium Bad Aibling. Aber zu unserer Zufriedenheit währte die Ungeduld nicht lange und wir erreichten nach kurzer Zeit schon die Herberge, wo ein neugieriger Esel uns bereits erwartete. Natürlich wurden sofort die Zimmer bezogen und inspiziert, bevor es dann gleich mit den Proben weiterging. Um 12 machten sich dann alle über das Mittagessen her, so fleißig wurde bereits geübt. 

Abends, nach den effektiven Proben, gab es noch einen TANZABEND mit Volkstänzen ab Klasse 10, die Schüler aller Ensembles beteiligten sich an dieser lustigen Runde. Abends fanden sich einige der Schüler noch zu lustigen Gruppen zusammen, in denen sich über die Ereignisse des Tages und vieles mehr ausgetauscht und gespielt wurde.  

Am zweiten Probetag kam Richard Filz, ein professioneller Body-Percussion Lehrer, für einen Workshop beim Großen Chor vorbei. Ziel dieser drei Stunden war, Body-Percussion Choreos für unsere Songs aus “Porgy and Bess” von G. Gershwin zu entwerfen und zu lernen. Zusätzlich haben wir auch ein Gewitter gestaltet, das in das Medley miteingebaut werden soll. 

Am Donnerstagabend fand wie jedes Jahr das Wanderkonzert statt, bei dem die jeweiligen Ensembles ihr Neugelerntes vor den anderen vorzeigten. Angefangen mit unter anderem „Herr der Ringe“ und Dvorak, gespielt vom Orchester, folgte im Zeitplan der kleinen Vorführungen nun der große Chor, welcher sein Können mit Liedern aus der Oper „Porgy and Bess“ und einem jiddischen Lied unter Beweis stellte. Den Abschluss des Abends gestaltete die Bigband, indem sie uns mit peppigen Songs wie „Caravan“ und „I feel good“ begeisterten. 

Um sich zwischen den anstrengenden Proben etwas zu vergnügen, fanden sich einige im Billiardkeller oder draußen wieder, wo am 2. Tag die Sonne die Laune der Schülerinnen und Schüler widerspiegelte. Doch auch in den freien Stunden des Tages hörte man feine Klänge aus den Proberäumen.  

Nach zweieinhalb wunderschönen Tagen aber mussten wir uns vom wunderbaren (nun doch verschneiten) Berghof leider verabschieden, doch eines war klar … die Fahrt nach Agatharied bleibt unvergesslich! 

 

Elisabeth Stadler, 10d 

Adventskonzert 2024

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Musikalischer Höhepunkt im ersten Halbjahr ist immer wieder das legendäre Adventskonzert in der restlos gefüllten Kirche St. Georg. Seit Wochen gibt es einen Run auf die begehrten Karten, weil rund 200 Teilnehmer mitwirken und es unvergessliche Momente der Freude und Innigkeit der musizierenden Schüler zeigt, die mit großer Leistungsbereitschaft und unglaublichem Engagement ihr vielfältiges Können zeigen: 

So erklangen diesmal das Bläserensemble (Frau Seidelmann), die Schulband (Herr Koch), das Violoncello-Ensemble und Orchester (Frau Luber), eine bayrische sowie eine ukrainische Volksmusikgruppe, der Unterstufenchor, der Große Chor und das Vokalensemble der Oberstufe (Frau Tutert). 

Darunter waren folgende Solisten zu hören: Lina Rother 5b; Gesang; Jan Drexler 9a, Violine, Luise Hecklinger Q12; Marlene Schneller 7b und Helene Schlögel 7c, Gesang; Nazar Dzobas 11b; Lara-Marie-Hubel 11c; Ida Eirainer, Michael Promberger und Maria Stadler Q12, Gesang. 

Dieses Jahr sang zudem erstmalig ein Schüler/Ehemaligen/Eltern/Lehrer-Chor, die in einem großen gemeinschaftlichen Projekt mit dem Orchester u.a. das berühmte HALLELUJA von G.F. Händel anstimmten. 

Mit den großzügigen Spenden wurde der Kinderhospizverein Rosenheim zum Weihnachtsfest unterstützt. 

Kurhauskonzert 2023

Ein anspruchsvolles Programm auf hohem musikalischem Niveau erwartete die Besucher beim Frühjahrskonzert des Aiblinger Gymnasiums. Im vollbesetzten Kurhaussaal waren klassische und moderne Musik geboten. 

Bad Aibling– Den Auftakt machte das Violoncello-Ensemble – das einzige seiner Art an Bayerns Schulen – mit „Trumpet Tone“ von Henry Purcell, dem „Marsch der Priester“ aus Mozarts „Zauberflöte“ sowie dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms. Ebenfalls von Dietgard Luber dirigiert präsentierte das 30-köpfige Orchester „Morgenstimmung“ und „In der Halle des Bergkönigs“, beides aus der „Peer Gynt“-Suite Nr. 1“ von Edvard Grieg sowie dem „Concertino“ von Cécile Chaminade. Dabei glänzte Paula Bergerhoff als Solistin an der Querflöte. 

Nach dem instrumentalen Teil übernahm die von Susanne Tutert geleitete „Vokal-Abteilung“ die weitere Programmgestaltung. Der 60-köpfige „Große Chor“ intonierte mit großer Harmonie und den ungewohnten mittellateinischen und mittelhochdeutschen Texten aus Carl Orffs „Carmina Burana“ die Chorsätze „Veris leta facies“, „Fortune plango“ und „O Fortuna“. In kleinerer Besetzung ging es weiter mit dem rein weiblichen Auftritt des Nachwuchs-Chors der siebten Klassen. Die Formation überzeugte sowohl mit der Rock-Ballade „Junimond“ von Rio Reiser als auch mit dem 1961 von Caterina Valente und Silvio Francesco gesungenen „Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu Strandbikini“. Bei diesem Ausflug ins Schlager-Genre lieferte der im passenden Hawaii-Hemd erscheinende Simon Ebert die kecken Zwischensprüche wie „1, 2, 3, ja, was ist denn schon dabei?“. 

Anschließend glänzte das nur aus Abiturienten bestehende „Vokalensemble Q12“ trotz Abi-Stress mit dem Duett von Lady Gaga und Bradley Cooper „Shallow“ aus dem Film „A Star is born“. 

Zum Finale erschien dann erneut der „Große Chor“, zunächst mit dem schmachtenden „Only you“ der „Flying Pickets“ und danach als Kontrast mit dem Rammstein-Song „Engel“. Den glanzvollen Abschluss bildeten zwei Nummern aus dem Musical „West-Side-Story“, das im Oktober vom Gymnasium aufgeführt wird. „Somewhere“ und der „Jet-Song“ erweckten als verlockende musikalische Kostproben große Lust auf mehr. Die instrumentale Begleitung der Gesangsnummern übernahmen Sara Petz, Susanne Tutert und Marinus Keml am Klavier, Theresia Weigl an der Gitarre und Matteo Fuhs mit Perkussion. 

Rebekka Spinner und Moritz Drechsler führten charmant und informativ durch den Konzertabend. Das Publikum dankte den rund 100 Mitwirkenden mit tosendem und langanhaltendem Applaus. Als frenetisch geforderte und enthusiastisch beklatschte Zugabe wiederholte der Chor „Engel“. 

Mit Genehmigung von J.Baumann, OVB vom 21.5.2023 

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P-Seminar Straßenmusik

Am Mittwoch, den 12.07.23 begab sich das P-Seminar „Straßenmusik“ des Gymnasiums Bad Aibling in Begleitung von Seminarleiterin Frau Tutert und Frau Mölter auf eine Radtour vom Brenner nach Bozen. Neben den Fahrrädern waren auch diverse Instrumente (Gitarren, Klarinetten, Posaune, Trompete und Cajon) dabei, denn das Ziel des P-Seminares war es, mithilfe von Straßenmusik die Reise zu finanzieren. Für die Organisation der Reise waren die Schüler selbst verantwortlich (Buchungen der Unterkünfte und Züge, Musikgenehmigungen in den Städten, Buchungen von Führungen, Fahrradsicherheit, Finanzen, etc.).  

Nach der Ankunft am Brenner ging die erste Etappe vom Brenner nach Sterzing mit dem Fahrrad los. Trotz Regen war die Stimmung ausgelassen und alle waren voller Vorfreude. In Sterzing gab es dann die erste musikalische Darbietung der von den Schülern selbst arrangierten Lieder am Marktplatz von Sterzing. Danach radelte die Gruppe vom Aiblinger Gymnasium weiter bis Brixen, wo die Gruppe in der Jugendherberge untergebracht war.   

Am nächsten Tag gab es zunächst eine Führung durch den Dom in Brixen und ein Besuch am Grab von Oswald von Wolkenstein. Dafür und für viele andere Themen hatten die Schüler Referate vorbereitet, die sie dann jeweils vor Ort vortragen konnten.  Danach ging es dann auf die Straße zum Musizieren. Bereits im Vorfeld hatten die Schüler Genehmigungen von den jeweiligen Stadtverwaltungen einholen müssen, damit sie in der Stadt musizieren durften.  Den Schülern bereitete das sehr viel Freude und sie konnten zeigen, was sie die Monate vorher in der Schule selbst arrangiert und geprobt hatten. Am Abend besuchten die Lehrerinnen mit einigen Schüler ein Konzert des Dresdner Kreuzchores. Von diesem Konzert waren alle hellauf begeistert und danach ergab es sich zufällig, dass die Aiblinger Straßenmusikanten sich mit einigen Sängern des Dresdner Kreuzchores trafen und den Abend gemeinsam verbrachten. 

Am Freitag ging es radelte die Gruppe nach Waidbruck zu einer Besichtigung der Trostburg, dem Wohnsitz der Familie des Minnesängers Oswald von Wolkenstein. Während der Führung hatten die Schüler die Gelegenheit ein Lied des Minnesängers Walter von der Vogelweide zu singen. Die Gruppe erreichte am Nachmittag das Ziel Bozen, wo sie anschließend noch einige Stunden in der Innenstadt sangen. Die Jugendlichen wurden immer freier und selbstbewusster im Spielen und Musizieren, so dass schlussendlich eine beträchtliche Summe an „Hutspenden“ zusammenkam. 

Unterstufenchor – Theater ROBIN HOOD

Der Unterstufenchor umrahmte mit schmissigen und nachdenklichen Liedern und Songs die Aufführungen des Theaterstücks ROBIN HOOD.

(17./18. und 20.7.2023)

Sommerfest Big Band

Alljährlich freuen sich alle auf den Abschlussauftritt unserer Big Band am Sommerfest (26.07.2023) unserer Schule –mit coolen Beats und lässigen Bläsern!

Zeitlos aktuelle Handlung und geniale Musik

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Grandiose Aufführungen der „West Side Story“  

am Gymnasium Bad Aibling 

Einfallsreich inszeniert, musikalisch und schauspielerisch professionell umgesetzt: So begeisterten die Schüler des Gymnasiums Bad Aibling ihre Zuschauer mit einem Stück, dessen Inhalt leider aktueller ist denn je.  

 

VON RICHARD PRECHTL 

 

Bad Aibling – In William Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“ sind es die sich liebenden Kinder zweier verfeindeter Familien, die durch deren Hass am Ende zu Tode kommen, in Leonard Bernsteins Musical „West Side Story“, einer modernen Fassung dieses Stoffs aus dem Jahr 1957, geht es um zwei rivalisierende Jugendbanden in New York City, die mit ihrem Hass, ihrem Rassismus und ihrer Fremdenfeindlichkeit die Liebe zweier Menschen zerstören. Und so ist die Thematik auch heute wieder aktuell, so dass das Gymnasium Bad Aibling, das dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus“ angehört, das Musical an fünf Tagen unter der Regie von Alexander Veit und der Leitung von Susanne Tutert erfolgreich aufgeführt hat. 

Schulleiter Michael Beer kann sich freuen, denn alle Aufführungen waren ausverkauft, was nicht zuletzt dem großen Engagement aller Mitwirkenden zu verdanken ist. Intensive Proben und Vorbereitungen Monate vor der Premiere neben dem normalen Schulalltag hatten sich gelohnt: Das Zusammenwirken von Musik, Gesang, Sprache und Tanz kam wie aus einem Guss. So wurde die große Aula der Schule als Bühne benutzt, um die in U-Form auf Stühlen und Seitentreppen das Publikum saß, das Orchester war im Hintergrund positioniert. Dies bot allen Darstellerinnen und Darstellern genügend Raum und Bewegungsfreiheit. Die temperamentvoll gestaltete Choreographie (Bernadette Buchner, Steffi März) kam so bestens zur Geltung, woran die von den Schülerinnen selbst genähten und von Andrea Wildgruber-Hartmann und Monika Spinner-Schuch entworfenen bunten Kostüme nicht unwesentlich beteiligt waren. Auch die nicht einfachen Kampfszenen konnten in ihren komplexen Bewegungsabläufen voll ausgeführt werden. 

Als genial erwies sich die Idee eines flexiblen Bühnenwagens mit verschiedenen Seiten (beispielsweise Doc’s Drugstore) und erstem Stock mit Marias Wohnung und Balkon, den Schülerinnen und Schüler zusammen mit Lehrkräften selbst gebaut hatten und den die eifrigen schwarz gekleideten BühnenhelferInnen flink in die jeweils passende Position schoben. 

Die Inszenierung Alexander Veits lebte von besonderen Ideen wie zum Beispiel der imaginären Hochzeitsszene zwischen Maria (Lara-Marie Hubel, Cecilia Fuhs) und Tony (Miron Sgoddda, Moritz Drechsler), bei der die fiktional beteiligten Verwandten in Ganzkörperkostümen eine gespenstische Atmosphäre erzeugten. 

Vor allem aber war es die rhythmisch und stilistisch vielgestaltige Musik Bernsteins, die dem Musical Leben einhauchte und spezifisch auf die jeweiligen Inhalte zugeschnitten war. Unter der musikalischen Leitung von Susanne Tutert (Gesangssolisten, Chor) und Dietgard Luber, die mit weißen Handschuhen das im Dunkeln professionell agierende Orchester dirigierte, erklangen cooler Swing, heißer Mambo, Walzer und melancholische Balladen im Einklang zur Handlung.  

Hervorzuheben ist die schauspielerische Leistung der Schülerinnen und Schüler, die für die verschiedenen Abende zum Teil doppelt besetzt waren. Neben den Hauptfiguren Maria und Tony standen vor allem Marias loyale Freundin Anita (Rebekka Spinner, Maria Stadler), die burschikose Anybody (Paula Mittermeier), Riff, der temperamentvolle Anführer der Jets (Elias Gratzl, Lars Tschiedel), Officer Krupke (Felix Fischbacher), Marias Verehrer Chino (Samuel Spinner) und Drugstore-Besitzer Doc (Severin Posselt) im Vordergrund der Handlung. Sehr authentisch spielte Johannes Tutert den stolzen und hasserfüllten Puerto-Ricaner Bernardo. Aber auch die Lehrkräfte Christian März und Veit Iblacker verkörperten den Tanzmeister Gladhands treffsicher.  

Lehrer Frank Petry, der den Lieutenant Schrank darstellte und auf Seiten der einheimischen Jets stand, verdeutlicht nochmals die Aktualität des Stücks, indem er den puerto-ricanischen Einwanderern sagt: „Ich hab‘ den Stern, Ihr die falsche Hautfarbe“. Das Ende aber ist versöhnlich, als beide Gangs den erschossenen Tony würdevoll von der Bühne tragen.