Bilingualer Unterricht - was ist das?

Bilingualer Unterricht – Was ist das?

Der sogenannte bilinguale Italienischzug wird seit dem Schuljahr 1995/96 durchgängig an unserer Schule angeboten und ist in dieser Form einzigartig in Bayern!

Ziel dieses Modells ist es, die fremdsprachliche Kompetenz der Schülerinnen und Schüler verstärkt zu fördern, um in der 10. Jahrgangsstufe zweisprachigen Sachunterricht im Fach Geschichte auf Italienisch erhalten zu können. Die Stundenzahl für Geschichte in der 10. Jahrgangsstufe wird dabei von einer auf zwei Stunden erhöht, so dass zusätzlich zu den regulären Lehrplaninhalten auch noch Zeit bleibt, ausgewählte Epochen speziell der italienischen Geschichte, wie z.B. die Renaissance oder das Zeitalter des Faschismus zu behandeln.

 

     

    In den Zusatzstunden „landeskundliche Konversation“ werden die sprachlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, um dem Sachunterricht auch in der Fremdsprache folgen zu können. Im Mittelpunkt stehen also z.B. Landeskunde, Dialoge, Spiele, Lieder, die italienische Küche, kreative Aufgaben wie z.B. das Erstellen von Comics oder Filmen ... kurz gesagt: Die Freude an der italienischen Sprache und Kultur!

     

    Warum Italienisch bilingual?

     

    Drei Jahre lang kann die neu beginnende Fremdsprache vertiefter behandelt werden, was mehr Übungsmöglichkeiten und bessere Festigung bedeutet, denn die laut Lehrplan zu vermittelnden Inhalte sind dieselben.

     

    Hörverstehen und Sprechfertigkeit, die gerade in einer modernen Fremdsprache entscheidend sind, stehen deutlich mehr im Mittelpunkt des Italienischunterrichts, als das bei dem üblichen Stundenschema der Fall sein kann.

     

    Eine Vertiefung des landeskundlichen Wissens ist möglich.

     

    Der Sachunterricht in Italienisch lässt praktisch erfahren, dass die Fremdsprache nicht „um der Schule willen“ gelernt wird, sondern tatsächlich als Kommunikationsmittel taugt.

     

    Der nahezu selbstverständliche Umgang mit einer Fremdsprache ist eine ideale Vorbereitung auf eine eventuelle berufliche Verwendung der Sprache oder auf Studien- und andere Auslandsaufenthalte.

     

    Für wen eignet sich das bilinguale Modell?

     

    Entscheidend sind

     

    die Bereitschaft, sich aktiv in den Unterricht einzubringen und zu kommunizieren und

     

    ein hohes Maß an Motivation, sich mit einer neuen Sprache intensiv auseinanderzusetzen.

     

    In breve: Man muss einfach Lust auf Italienisch haben!